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Neuer religionspädagogischer Kurs an der ESPA beginnt – Erzieherinnen qualifizieren sich weiter

Das ESPA-Berufskolleg geht mit seinem religionspädagogischen Zertifikatskurs „Gott in unserer Welt mit Kindern erkunden. Religionspädagogisches Arbeiten in Tageseinrichtungen für Kinder“ in ein weiteres Fortbildungsjahr.

Ein Jahr lang werden sich die angehenden Erzieher und Erzieherinnen unter der Leitung der Schulpfarrerin Jutta Neumann an Wochenenden und in zusätzlichen Tagesveranstaltungen mit Kinderfragen zum Thema Religion und Glauben beschäftigten. „Wo wohnt der liebe Gott? Warum müssen Menschen sterben? Woher komme ich eigentlich?“

Doch nicht nur die Fragen der Kinder stehen im Mittelpunkt der 80 Stunden umfassenden Zusatzausbildung. Die jungen Männer und Frauen setzten sich auch mit Fragen der eigenen Spiritualität auseinander.

Anna Golla, 22 Jahre und Schülerin des doppelqualifizierenden Bildungsgangs „Erzieherin mit Abitur“ an der ESPA, hat den letzten Kurs erfolgreich absolviert. Sie war vor allem von der großen Praxisnähe des Kurses begeistert. „Wir haben zahlreiche Methoden und Möglichkeiten kennen gelernt, wie wir die biblischen Geschichten den Kindern näher bringen können. Zudem haben wir Kenntnisse über kindgerechte Rituale und Festgestaltungen erworben.“ Sie ist sich sicher, dass diese zusätzliche Qualifikation von den Einrichtungen geschätzt wird. „ In einem Bewerbungsgespräch ist eine Teilnehmerin direkt auf ihr Zertifikat angesprochen worden“, weiß sie um entsprechende Erfahrungen und Rückmeldungen aus der Praxis.

Neben der Vielfältigkeit der Methoden ist Anna Golla die persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben wichtig gewesen. Sie lobt die hohe Akzeptanz der Teilnehmer untereinander und die Wertschätzung der eigenen religiösen Überzeugungen. „Jeder wurde mit seinem Glauben ernst genommen, und so werde ich auch die Fragen der Kinder ernst nehmen!“

Bruno da Silva, angehender Erzieher, pflichtet ihr bei: „Ich möchte gerne angemessen auf die religiösen Bedürfnisse der Kinder im Kindergarten eingehen. Dabei werden mir die vielen Anregungen und die Auseinandersetzung mit meiner eigenen religiösen Biografie helfen.“

Ihn hat besonders die Arbeit mit dem Kamishibai-Tischtheater fasziniert. „Hier erhält man eine gute Gelegenheit, sich im freien Erzählen zu üben. Das kommt bei den Kindern gut an!“

Als besonders eindrucksvolle Erfahrung werden Anna Golla und Bruno da Silva die Gemeinschaft untereinander in Erinnerung behalten.„ Das Wochenende im Kloster“, so Bruno da Silva, „ist schon ein ganz außergewöhnliches Erleben von Gemeinschaft und Spiritualität. Ich habe viel über mich und andere erfahren und gelernt.“

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben, die Arbeit an den Fragen der Kinder und das Erlernen eines tragfähigen religionspädagogischen Rüstzeugs - auch im kommenden Kurs wird das Seminarprogramm wieder sehr umfangreich sein. Doch am Ende steht mit der feierlichen Zertifikatsüberreichung ein eindrucksvoller Abschluss.

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Mehr zu den Inhalten und Terminen des Kurses im angehängten Flyer zum downloaden.

 

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Flyer:

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