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Schwedisch für Kinder
Studenten des ESPA-Kollegs arbeiten erstmals im Ausland
Katharina Kunft arbeitet bald in einem Kindergaren im schwedischen Malmö. Sie freut sich, aber sie hat auch Angst, dass ihre Sprachkenntnisse aus dem Schwedisch-Kurs nicht genügen, um die Kinder zu verstehen. Notfalls muss sie eben mit Händen und Füßen reden.
Darauf setzten auch die übrigen der 20 Studierenden des ESPA-Berufskollegs, falls sie an ihre Sprachgrenzen stoßen sollten. Vom 21. September bis 16. Oktober absolvieren sie Praktika in verschiedenen Ländern. Die Fachschule für Sozialpädagogik nimmt erstmalig am Leonardo-da-Vinci- Projekt der Europäischen Union teil.
„Ziel ist es berufliche und interkulturelle Kompetenzen, aber auch die Mobilität zu fördern“, erläutert die betreuende Lehrerin Michaela Wagner. Für die Praktikanten geht es nach Schweden, Österreich, Spanien, Irland, England, Polen oder in die tschechische Republik. Nicht immer war es leicht einen Platz zu bekommen. Die Studierenden haben den Kontakt selbst hergestellt und nicht allen gelang es, eine Einrichtung zu finden, die Praktikanten aufnimmt.
Die meistern Schüler arbeiten in vorschulischen Tageseinrichtungen, Grundschulen oder einer diakonischen Einrichtung für Menschen mit Behinderungen. „Spannend ist nicht nur die andere Kultur, sondern auch die unterschiedlichen sozialpädagogischen Konzepte und Angebote“, sagt Miriam Rosendahl. Sie wohnt in den nächsten vier Wochen gemeinsam mit ihrer Klassenkameradin Ayse Apaydin in Österreich in einer Sechser-WG mit anderen ESPA-Praktikanten wie Bruno da Silva und Sebastian Wieblitz. Sie alle verschlägt es auch wegen der Sprache in die Alpenrepublik. Schwieriger wird es Kristin Knake haben. Sie arbeitet in Barcelona in einem trilingualen Kindergarten mit Spanisch, Katalanisch und Englisch.
Nach dem Praktikum erhalten die Studierenden den Europass, der den Nachweis von Kompetenzen und Qualifikationen europaweit transparenter machen soll.
Berit Lütteke (BLT)

Probehalber halten die Studierenden des ESPA-Kollegs schon mal den Europass in den Händen, bekommen werden sie ihn aber erst nach dem Praktikum im europäischen Ausland.
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