|
ESPA von A bis Z
A, B, C, D, E, F, G, H, I,
J, K, L, M, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, X,
Y und Z
A
Abkürzungen
| BKI |
Zweijährige Berufsfachschule, Fachrichtung: Kinderpflege |
| BPJ |
Berufspraktisches Jahr (in der FS3, EA14 und FHE3: sog. Anerkennungsjahr) |
| BSH |
Zweijährige Berufsfachschule, Fachrichtung: Sozialwesen (Sozialhelfer/innen-Ausbildung) |
| EA |
Ausbildung zum/zur Erzieher/in mit Allgemeiner Hochschulreife |
| FHE |
Fachschule für Heilerziehungspflege |
| FHP |
Fachschule für Heilpädagogik |
| FOS |
Fachoberschule |
| FS |
Fachschule für Sozialpädagogik |
Abschlüsse
An der ESPA können die folgenden Abschlüsse erreicht werden:
a) allgemeinbildend
b) berufsbildend
| a) |
AHR (Allgemeine Hochschulreife) |
| |
FHR (Fachhochschulreife) |
| |
1. |
Nach erfolgreichem Abschluss der FOS. |
| |
2. |
Mit Berufsabschluss Erzieher/in bzw. Heilerziehungspfleger/in,
wenn Unterrichtin Deutsch, Englisch, Mathematik, Naturwissenschaften
und Politik/Gesellschaftslehrebelegt und eine Prüfung abgelegt
wird. |
| |
FOR (Fachoberschulreife) |
| |
kann als Abschluss der zweijährigen Berufsfachschulen
erworben werden. |
| b) |
1. |
Staatlich anerkannte/r Erzieher/in (2 Jahre und BPJ
in der FS oder nach 3 Jahren und BPJ in der EA) |
| |
2. |
Staatlich anerkannte/r Heilerziehungspfleger/in (2 Jahre und BPJ) |
| |
3. |
Staatlich anerkannte/r Heilpädagogin/Heilpädagoge (1,5
Jahre) |
| |
4. |
Staatlich geprüfte/r Kinderpfleger/in (2 Jahre) |
| |
5. |
Staatlich geprüfte/r Sozialhelfer/in (2 Jahre) |
Adventssingen
ist eine in der Vorweihnachtszeit regelmäßig stattfindende
„Vordem Unterricht-Schulveranstaltung“. Am Adventssingen sind
Schüler/innen und Lehrer/innen gleichermaßen beteiligt.
Inhalte: Alte und neue, bekannte und unbekannte Advents- und Weihnachtslieder,
Texte zur Adventszeit.
Alkohol
Auf ausdrücklichen Wunsch der SV wurde das Stichwort „Alkohol“
in dieses Infoheft aufgenommen. Ein Fachmann aus der Suchtkrankenhilfe
schreibt uns dazu folgendes: Alkoholismus ist eine Krankheit. Regelmäßiger
Alkoholgenuss kann eine Abhängigkeit erzeugen, bei der ein seelischer
und körperlicher Zwang zum Konsum der Droge Alkohol besteht. In der
BRD gibt es ca. 4,3 Millionen Alkoholkranke, davon etwa 500.000 Jugendliche.
Alkohol ist ein Gift und erreicht über die Blutbahn alle Organe.
Durch regelmäßigen und starken Alkoholkonsum können schwere
bleibende körperliche und geistige Schäden entstehen (z.B. Leberzirrhose
und Nervenentzündungen). Die Gefahr einer Alkoholabhängigkeit
ist umso größer, je früher ein junger Mensch regelmäßig
Alkohol trinkt. Darum halten wir es für wichtig, bereits in der Schule
auf die Gefahr dieser Droge hinzuweisen.
Altenpfleger/in
werden im Ev. Fachseminar für Altenpflege ausgebildet. Mit diesem
eigenständigen Ausbildungszweig teilen wir uns einige Räumlichkeiten.
Anmeldung
mit allen Formalitäten im Schulsekretariat (>
Sekretariat). Anmeldeformulare sind auch über unsere Homepage
„www.espa-bk.de“ herunterzuladen.
Anpassung
Auch in der Schule machen wir die Erfahrung, dass Lernen und Leben, Lerninhalte
und persönliche Bedürfnisse oft auseinanderklaffen. Trotzdem
haben unsere Erfahrungen bis jetzt gezeigt, dass
Schüler/innen der ESPA durch die Vielfalt der Bildungsgänge,
der behandelten Themen, der durchgeführten Projekte, durch Impulse
von Mitschüler/innen und Lehrer/innen zum kritischen Denken
angeregt werden. Es gibt aber auch die Gefahr der Anpassung bzw. des Angepasstseins.
Hier einige Symptome dafür:
• Einfallslosigkeit im Hinblick auf Lernen und Leben in der Schule;
• Angst und Weigerung, in den Mitwirkungsgremien die eigene Meinung
zu vertreten und eigene Ideen einzubringen (andere werden für mich
entscheiden, andere werden dafür Zeit finden!);
• Das Verlernen der Solidarität füreinander.
Arbeitsgemeinschaften
Es wird regelmäßig eine Gitarren-AG für Anfänger/innen
von unserer Musiklehrerin angeboten. Weitere AGs können auf Initiative
von Lehrer/innen und Schüler/innen entstehen. Die Stundentafel sieht
keine verpflichtenden AGs vor.
Ärztliches Attest
ist bei Befreiung vom Sportunterricht und bei krankheitsbedingtem Versäumen
einer Klausur vorzulegen. Mit dem 3. Werktag Fehlzeit muss ebenfalls ein
Attest im Sekretariat vorgelegt werden (dies gilt für Unterrichtszeit
und Praktikum).
Aufzug
Der Aufzug im Neubau kann nur mit einem Aufzugschlüssel in Gang gesetzt
werden. Er wird in der Regel nur von Lehrer/innen benutzt. Gehbehinderte
Schüler/innen, die auf die Benutzung des Aufzugs angewiesen sind,
können einen Schlüssel bei der Schulleitung beantragen. Näheres
kann mit dem (›) Hausmeister abgesprochen
werden.

^^^Zum Seitenanfang^^^
B
BAföG
Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG genannt) regelt
die finanzielle Förderung von Schüler/innen und Studierenden.
Die Höhe der Förderung hängt davon ab, ob ein/e Schüler/in
bei den
Eltern wohnt, welche Schule/Schulform er/sie besucht und wie hoch das
Einkommen der Eltern ist.
Wenn ein/e Schüler/in BAföG-berechtigt ist, die Förderung
aber abgelehnt wird und er/sie die ESPA und nicht die dem Elternhaus nächstgelegene
Schule besuchen möchte, sollte er/sie sich sofort bei der Schulleitung
melden. In diesem Fall ist eine Beratung nötig, weil sich die Gesetzgebung
immer wieder ändert. Die BAföG-Anträge geben die BAföG-Ämter
aus. Sie werden im (>) Sekretariat nach dem 1.
Schultag maschinell ausgefüllt.
Begrüßungsmappe (schwarzer Info-Ordner)
erhält jede neue Schülerin/jeder neue Schüler am ersten
Schultag. Darin sind die wichtigsten Informationen über den besuchten
Bildungsgang, die Ausbildungs- und Prüfungsordnung, über Termine
und andere wichtige Regeln festgehalten. Darüber hinaus sind dort
weitere nützliche Informationen zusammengestellt.
Jede/r sollte diese Mappe kennen.
Beratung
iist manchmal einfach nötig, weil der innere oder äußere
Knoten unauflösbar scheint.
Beratungslehrer/innen bieten sich als Gesprächspartner/innen an,
die dann evtl. mit Ratsuchenden gemeinsam überlegen, welche weiteren
(Hilfs-)Möglichkeiten für das persönliche Problem in Münster
und Umgebung zu finden sind.
Schüler/innen aus anderen Herkunftsländern können durch
das Beratungsteam besondere Unterstützung erfahren.
| Kontakttermin: |
hängt zum Schuljahresbeginn am Schwarzen Brett aus oder ist
persönlich zu erfragen |
| Beratunglehrer/innen: |
Hanne Sander, Bettina Franzmeier, Jutta Neumann |
Berufsfachschulen
• Kinderpfleger/in
• Sozialhelfer/in
Berufspraktikum (BPJ)
An die zweijährige bzw. dreijährige vorwiegend theoretische
Ausbildung zum Erzieher/zur Erzieherin und zum Heilerziehungspfleger/
zur Heilerziehungspflegerin schließt das Berufspraktikum an.
Der/die Praktikant/in schließt einen Arbeitsvertrag nach einem Praktikantentarif
ab. Unter Anleitung in der Praxisstelle und in Begleitung einer Lehrkraft
der Schule hat der Berufspraktikant/die Berufspraktikantin Gelegenheit,
die bislang erworbenen Kompetenzen zu erproben und zu professionalisieren.
Im BPJ muss jede/r Praktikant/in 160 Unterrichtsstunden belegen. Gegen
Ende des Berufspraktischen Jahrs (BPJ) wird eine schriftliche Arbeit erstellt,
in der die Verknüpfung von Theorie und Praxis sichtbar werden soll.
Das BPJ endet mit einer fachpraktischen Prüfung (Kolloquium).
Nach dem Kolloquium und der Vollendung des zwölfmonatigen Praktikums
sind die Studierenden Staatlich anerkannte Erzieher/innen bzw. Staatlich
anerkannte Heilerziehungspfleger/innen.
Beziehung
Beziehungen aufbauen, Beziehungen pflegen ist auch für die Lehrer/
innen ein wichtiges Ziel ihrer schulischen Arbeit. Sie wollen die Schüler/innen
in ihrer Entwicklung begleiten und stützen, ihnen
helfen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln. „Beziehungen“,
„professionelle Beziehungsgestaltung“ steht im Mittelpunkt
des Ausbildungskonzepts und wird als „Dialog“, als „personenzentrierte
Interaktion“
verstanden. Die entsprechenden Ansätze, Methoden und vor allem Haltungen
werden im Unterricht und Tutorium vermittelt. Sie bilden die Basis für
das Konzept der Praxisbegleitung sowie für die Praxisaufgaben und
spiegeln sich im Schüler/innen-Lehrer/ innen-Verhältnis wider.
(Aus: Elsbeth Krieg: Beziehungsschule.
Selbstportrait der ESPA. Münster 1998, Selbstverlag des Comenius
Instituts)
Bibliothek
Im ersten Stock der Schule befindet sich die Ausleihbibliothek der ESPA.
Dort arbeitet Herr Bögel als Bibliothekskraft, der gern nähere
Hinweise zum Ausleihverfahren erteilt. Nahezu alle Bücher können
ausgeliehen werden. Zum Kopieren (u.a. von Zeitschriftartikeln) steht
ein Kopierer gegen Bargeld zur Verfügung.
^^^Zum Seitenanfang^^^
C
Cafeteria
Im Mutterhaus kann man frühstücken, Mittag essen und Kaffee
trinken. Jede/r ist willkommen.
Chaos
gilt als Ursprung alles Kreativen, ist als Dauerzustand aber nicht immer
und von allen ertragbar. Dient oft als Beweis für eine „offene
Schule“. Den Vorwurf einer „chaotischen“ Organisation
handelt sich manchmal die ESPA ein, weil häufig die Stundenpläne (> Stundenplan) wechseln, um eine bessere
raktikumsbetreuung durch Lehrer zu gewährleisten.
^^^Zum Seitenanfang^^^
D
Diakonissen
Die Diakonissen bilden mit ihrer Lebensgemeinschaft im Mutterhaus Münster
die Keimzelle für unsere Schule und das Krankenhaus.
Schwester Ilse Dohna ist die Oberin des Diakonissenmutterhauses.
Druck
Druck ist zunächst ein Begriff aus der Physik, nämlich die auf
die Flächeneinheit wirkende Kraft. Umgangssprachlich verstehen wir
meistens darunter etwas Unbequemes (Leistungsdruck), von außen
Kommendes (die Verhältnisse), eine Zumutung, die nicht so ohne weiteres
einsehbar ist oder die man nicht einsehen will. Dann löst dieser
Druck Unmut, Abwehr, Aggressionen (Gegendruck) aus, oder man entzieht
sich dem Druck.
Von allem Druck oder jedem Zwang freie Situationen lassen sich nicht herstellen;
wohl aber ist ein von unnötigem Zwang entlasteter Umgang in der Schule
anzustreben, z.B. dadurch, dass Forderungen erklärt, Regeln transparent
gemacht, Erwartungen ausgesprochen und benannt werden. Dies gilt für
alle, die in der Schule lehren, lernen und arbeiten.
Duzen in der Schule
Ein Lehrer meint: „Duzen ist nicht das Problem. Ich werde von einigen
Schülern gesiezt und mit einigen duze ich mich. Aber verstehen kann
man sich so oder so gut (oder schlecht). Wirkliches Lernen ist "Duzen-und-Siezen-unabhängig‘!“
Einige Schüler meinen: „Duzen in der Schule – eine gute
Idee, leider nicht immer anwendbar.“ „Wenn, dann alle!“
„Ich bin froh, dass mich nicht alle Lehrer duzen und umgekehrt,
– denn so gut ist das Verhältnis zu manchen echt nicht!“
Die gegenseitige Anrede sollte gemeinsam geklärt werden.
^^^Zum Seitenanfang^^^
E
Einführungstage/-woche
Jedes Jahr treten viele Schüler/innen neu in die ESPA ein und werden
in verschiedener Weise eingeführt. Viele haben sich schon vorher
selbst informiert; andere haben an Informationsveranstaltungen
der Schule teilgenommen; etliche haben Gesprächstermine wahrgenommen.
Die ersten Schultage eines jeden Jahrgangs werden nach einem von Jahr
zu Jahr neu zu erstellenden Plan gestaltet. Meist dienen die Einführungstage
dem Kennenlernen der Klasse, der Schule und der
Lernumgebung.
Elternsprechtag
Die Schule bietet im ersten Halbjahr einen „Elternsprechtag“
für die minderjährigen Schüler/innen an. Diese traditionelle
Bezeichnung trifft allerdings die Situation an unserer Schule heute nicht
mehr
ganz genau, da nicht nur die Eltern, sondern auch die Schüler/innen
die Möglichkeit haben, zusammen oder allein ihre Lehrer/innen zu
Beratungsgesprächen aufzusuchen. Unsere Lehrerinnen und Lehrer sind
darüber hinaus nach Absprache jederzeit zu einem Gespräch bereit.
Ein verbindlicher Schüler-Eltern-Sprechtag wird im November/ Dezember
angeboten.
Engagement
Engagieren kann man sich auf verschiedene Art und Weise und für unterschiedliche
Sachen in der Schule:
Man kann sich für ein gutes Schulklima engagieren, denn hier verbringt
jeder von uns mehr als ein Drittel seiner Wochenzeit. Man kann sich für
die Gruppe einsetzen, denn wenn die Lerngruppe gut ist, macht das Lernen
Spaß. Man kann sich in den verschiedenen Mitwirkungsgremien (SV,
Konferenzen, …) engagieren, um hier eigene Ideen einzubringen. Man
kann sich in der Schule engagieren, um die vorhandenen Freiräume
zu nutzen und sie phantasievoll zu erweitern: Musik machen, Theater spielen,
in Arbeitsgemeinschaften arbeiten, Aktionen durchführen, Forumsveranstaltungen
übernehmen, Gottesdienste vorbereiten, Klassentreffen und Studienfahrten
gestalten und genießen …
Schüler/innen und Lehrer/innen sind selbst dafür verantwortlich,
wenn kein Leben mehr in der Schule ist, wenn Passivität, Individualismus
und Anpassung das Schulklima ungenießbar machen.
Entschuldigungen bei Unterrichtsversäumnis/Krankheit
Wenn jemand den Unterricht versäumen muss (z.B. aus Krankheitsgründen),
muss er/sie sich noch am selben Tag telefonisch im Sekretariat melden
und entschuldigen (Tel.: 0251/209261).
Bei versäumten Leistungsnachweisen muss ein ärztliches Attest
eingereicht werden, damit ein Nachschreibetermin ermöglicht wird.
ESPA
= Evangelische Sozialpädagogische Ausbildungsstätte Münster
gGmbH. Die ESPA wurde am 1. Mai 1955 von den Diakonissen desMutterhauses
Münster gegründet, zunächst mit einem „Seminar für
Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen“. Sie ist heute eine Bündelschule
für mehrere Ausbildungen (> Abkürzungen).
Seit 2002 ist die ESPA kein eingetragener Verein mehr, sondern eine gemeinnützige
Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH). Gesellschafter sind
die von Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel.
Evangelische Schule
Die ESPA ist ein Berufskolleg in evangelischer Trägerschaft. Unsere
Schule nimmt auch einen diakonischen Auftrag der Kirche wahr. Für
den Schulalltag bedeutet dieses, dass „der Glaube an die christliche
Botschaft die Grundlage der Ausbildung junger Menschen für sozialpädagogische
Berufe ist.“ (aus: Die ESPA: eine offene und lebendige Schule in
Bewegung. Informationsblatt des ESPA Freundeskreises, Frühjahr 2000)
Dabei sind wir offen für andere Konfessionen und Glaubensrichtungen,
wichtig ist uns allerdings die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit
religiösen und ethischen Fragestellungen und Themen.
^^^Zum Seitenanfang^^^
F
Fachkonferenz
Jedes Fach, das in der Schule angeboten und unterrichtet wird, ist in
einer Fachkonferenz repräsentiert. Das ist durch die Allgemeine Schulordnung
des Landes Nordrhein-Westfalen vorgeschrieben.
An der ESPA haben sich vorwiegend Bildungsgangkonferenzen entwickelt,
die die Funktion der Fachkonferenzen abgelöst haben.
Fachoberschule 12B (FOS)
Fachoberschule für Gesundheit und Soziales Klasse 12B.
Hier kann man nach der Ausbildung als Erzieher/in, Heilerziehungspfleger/
in, Krankenschwester, Altenpfleger/in in einem Schuljahr die Fachhochschulreife
erwerben.
Fachschule für Heilpädagogik (FHP)
Die FHP ist eine Weiterbildung für Erzieher/innen und Heilerziehungspfleger/
innen oder Bewerber/innen mit mindestens fünfjähriger einschlägiger
Berufserfahrung als Fachkraft im Sozial- und Gesundheitswesen. Wer im
Berufsalltag merkt, dass sie/er Kenntnisse vor allem im heilpädagogischen
Bereich vertiefen und erweitern, neue Konzepte und Methoden kennenlernen,
das Berufsfeld wechseln oder einfach intellektuell „auftanken“
möchte, für den gibt es an der ESPA die FHP.
Sie bildet in 1,5 Jahren Staatlich anerkannte Heilpädagogen und Heilpädagoginnen
aus. Über den Inhalt der Ausbildung sowie die Aufnahmevoraussetzungen
und Berufsmöglichkeiten informiert ein Info-Blatt, das im Sekretariat
erhältlich ist (>„www.espa-bk.
de“).
Fachschule für Sozialpädagogik
(FS)
Hier findet die Erzieher/innen-Ausbildung statt.
Fahrradständer
sind hinter der Schule draußen und drinnen im Fahrradschuppen, damit
man sein Rad dort abstellt. Nicht vor der Schule auf dem Bürgersteig,
auf den Zuwegen zur Schule oder im Eingangsbereich abstellen! Dies ist
aus sicherheitstechnischen Gründen verboten.
Fahrtkostenerstattung
› Schülerfahrkarten
Feueralarm
Diese Situation sollte in einer Schule nie eintreten. Damit jedoch alle
auf diese Situation vorbereitet sind, findet regelmäßig in
der Schule eine Feueralarmprobe statt. Folgende Verhaltensweisen sind
bei der Probe zu beachten:
1. Bei Alarm alle Fenster schließen.
2. Alle Schüler/innen begeben sich auf schnellstem Wege auf die Coerdestraße
durch die Haupteingänge.
Aber: keine Panik auf der Titanic.
Fehlzeiten
sollten während der Ausbildung nicht auftreten. Bei Krankheit oder
anderen wichtigen Gründen ist eine sofortige Entschuldigung nötig.Wer
mehr als 1/6 der tatsächlichen Unterrichtszeiten versäumt hat,
gefährdet seine Zulassung zur Prüfung. Diese Regelung gilt für
alle Bildungsgänge an der ESPA.
Forum
1) Das „Forum“ ist der zentrale Aufenthaltsort und Treffpunkt
im Neubau der ESPA.
2) Es ist zum anderen eine Idee, an deren Verwirklichung Lehrer/- innen
und Schüler/innen arbeiten und sich engagieren. Die Idee ist, dass
sich möglichst alle regelmäßig im „Forum“
zu gemeinsamen
Veranstaltungen treffen mit der Möglichkeit zu anschließenden
Gesprächen. „Forumsthemen“ können im Unterricht
entstehen und vorbereitet werden, sie können sich aber auch auf andere
Bereiche unseres Schulalltages beziehen.
Freiräume wie das „Forum“ lassen sich auf Dauer nur erhalten,
wenn sie genutzt werden. Das Forum bietet sich für die Fächer
Kunst, Musik, Literatur, Politik und Religion besonders an.
Um Überschneidungen mit Klausuren und anderen Veranstaltungen zu
vermeiden, aber auch, um Schüler/innen und Lehrer/innen rechtzeitig
informieren zu können, ist eine längerfristige Terminplanung
für die Forumsveranstaltungen unerlässlich. Termine sollten
deshalb mit der Koordinierungsgruppe (Frau Schmitz, Frau Schiefel) abgesprochen
werden.
Freistunde
verstanden als regelmäßige oder überraschend unterrichtsfreie
Zeiteinheit im Lauf eines Schultages, verschafft die Möglichkeit,
• mit Mitschüler/innen zu „quatschen“,
• „vergessene“ Hausaufgaben anzufertigen,
• endlich zu tun, wozu man nie Zeit fand,
• über Schulorganisation zu schimpfen,
• den Schulhof aufzuräumen,
• neue Ideen für die Verwendung von Freistunden zu entwickeln.

Freundeskreis
Der Freundeskreis e.V. (F-ESPA) unterstützt die Schule finanziell,
er informiert durch einen jährlichen Rundbrief über Neuigkeiten
aus der ESPA. Jede/r, der/die sich der Schule verbunden fühlt, kann
durch seine/ihre Spende mithelfen und darüber hinaus Mitglied werden.
Der Vorsitzende ist Hansjürgen Frowein.
Ansprechpartner in der Schule sind Herr Böhm, Herr Barenhoff und
Frau Kamps.
^^^Zum Seitenanfang^^^
G
Gerüchte
Gerüchte sind ein gutes Barometer für Gruppenspannungen. Gerüchte
entstehen auf dem Hintergrund von Wünschen, Befürchtungen, ja
Feindschaften, und sind ihr verbaler Ausdruck. Dabei unterliegen sie der
Tendenz zur Vereinfachung. Die Gerüchtebildung beginnt oft langsam;
wenn die einleitenden Gerüchte ihre Arbeit getan haben, treten neue
hinzu, um die Aufregung der Gruppe weiter anzuheizen. Nicht selten ist
ein Gerücht der Funke, der ein Pulverfass in Brand setzt. Unkontrollierte
Gerüchte können
zu (>) „mobbing“ führen. Gerüchte
aufzulösen ist sehr schwer, lohnender ist die Arbeit im Vorfeld,
d.h. Verbesserung der Kommunikations- und Interaktionsstrukturen einer
Gruppe/Gemeinschaft.
Geschäftsführer
Die finanziellen Rahmenbedingungen der ESPA gGmbH werden durch Frau Barbara Manschmidt
(Geschäftsführerin der von Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel) verantwortet.
Geschichte
Die Geschichte der ESPA ist eng mit dem Diakonissenmutterhaus verknüpft.
1955 wurde die Schule von den Diakonissen gegründet. 40 Jahre später
stand die ESPA vor dem Aus. Im Schuljahr 1998/99 haben wir mit der Rettung
der Schule ein neues Kapitel der Schule aufgeschlagen! Im Jahr 2005 feierten
wir
das 50jährige Bestehen des Schule. Seit 2005 befindet sich die ESPA
in der Trägerschaft der von Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel.
Gottesdienste
Gottesdienste feiern wir bei besonderen Gelegenheiten im Jahr mit der
ganzen Schule in der nahen Adventskirche oder im Forum, z.B. den Anfang,
das Ende eines Schuljahres oder – ein paar Tage im voraus und mit
musikalischem Schwerpunkt – das Weihnachtsfest.
Gottesdienste dieser Art haben Tradition und gehören für viele
jetzige und ehemalige Schüler/innen zu den wichtigen Erlebnissen
mit der ESPA.
Wer möchte, kann gestalten: vielleicht einen Gottesdienst, eine Abendmahlsfeier
in der Passions- oder Osterzeit, eine Meditation aus besonderem geschichtlichen
oder politischen Anlass. Er/Sie wird sicher Lehrer/innen finden, die seine/ihre
Initiative unterstützen (› Forum).
Gruppenräume
Wir verfügen in der ESPA leider nur über wenige Gruppenräume.
Alle Glaskästen im Neubau, aber auch die „Alte Bibliothek“
und alle Klassenräume, sofern sie frei sind, können als Gruppen-Arbeitsräume
benutzt werden. Nach jeder Gruppenarbeit sollten die Räume so verlassen
werden, dass niemand nach- bzw. aufräumen muss.
^^^Zum Seitenanfang^^^
H
Handys
gehen manchen Zeitgenossen mit ihren Klingeltönen ziemlich auf die
Nerven, anderen sind sie zu einem unverzichtbaren Begleiter geworden.
Einmal abgesehen davon, ob die dauernde Erreichbarkeit via Telefon oder
SMS wirklich erstrebenswert ist, ist die Benutzung von Handys im Unterricht
untersagt. Und hinzugefügt sei auch, dass das Mogeln mit SMS als
Täuschungsversuch geahndetwird. Wer hingegen wirklich einmal aus
einem dringenden und wichtigen Grund erreichbar sein muss, kann dieses
über das Sekretariat der ESPA organisieren. Ansonsten gibt es nach
wie vor Telefone am Nordplatz.
Hausmeister
Der Hausmeister, Herr Britzwein, hat sehr vielfältige Aufgaben. Er
ist für die Heizung, das Streuen, für defekte Sachen etc. zuständig.
Außerdem hat er noch die Aufsicht über die Reinigung. Sein
Tagesablauf
sieht ungefähr so aus: 7.00 Uhr Aufschließen der Schule, 17.00
Uhr Schließen der Schule; bei Bbendveranstaltungen muss der Hausmeister
erreichbar sein.
Heilerziehungspfleger/in
Heilerziehungspfleger/innen sind sozialpädagogische Fachkräfte
für die Begleitung (d.h. auch die Betreuung, Pflege und Erziehung)
von Menschen, die in ihrer Lebenssituation gefährdet und beeinträchtigt
sind und die spezieller Hilfen bedürfen. Es handelt sich dabei vor
allem um Personen, die dauerhaft oder vorübergehend infolge einer
Schädigung ihrer körperlichen, geistigen, seelischen oder sozialen
Möglichkeiten soweit beeinträchtigt sind, dass sie ihr Leben
nur unter erschwerten Bedingungen gestalten können.
Heilerziehungspfleger/innen arbeiten selbstständig und in Kooperation
mit anderen Berufsgruppen. Dabei sind sie nicht Spezialisten für
bestimmte Behinderungsarten, sondern entwickeln grundlegende
Kenntnisse und kommunikative Fähigkeiten für den Umgang mit
diesen sehr unterschiedlichen Personen. Sie bemühen sich um einen
Zugang zu deren Gefühls- und Lebenswelten und reflektieren die Lebensbedingungen,
wie sie sich für Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen
darstellen.
Den Rahmen für die heilerziehungspflegerische Praxis bilden die vier
Bereiche:
a) Wohnformen und Wohnstätten,
b) ambulante Dienste und offene Hilfen,
c) Bildungs- und Fördereinrichtungen, Arbeit und Freizeit,
d) akute Betreuungs- und Behandlungsformen
Homepage: www.espa-bk.de
Hier finden Sie die Informationen zur Schule, zu den Bildungsgängen,
Fotos aus dem Schulleben, Formulare.
Hunde
Hunde sind die besten Freunde des Menschen, sagt ein altes Sprichwort.
Dieses sehen wir an der ESPA auch so, allerdings mit einer Einschränkung:
Im Schulalltag und im Unterricht bleiben Hunde draußen!
^^^Zum Seitenanfang^^^
I/J
Identität (Schülermeinung)
… ich habe mich schon mal sicherer gefühlt. Die Schule kann
durch ihre Diskussionen/Informationen zu einem Durcheinander in einem
selbst beitragen …
Impfungen (› Info-Mappe)
Info-Mappe (› Begrüßungsmappe)
Information
Schüler/innen finden die wichtigsten Informationen, die den täglichen
Unterricht betreffen, an dem Schwarzen Brett neben dem Sekretariat.
Lehrer/innen finden die entsprechenden Informationen am Schwarzen Brett
im Lehrerzimmer.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche, nach Sachgebieten geordnete Anschlagtafeln,
z.B. der aktuelle Stundenplan, ferner Informationen über Aktuelles,
z.B. Vertretungs- oder Ausfallstunden.
Am Schuleingang hängt das Info-Brett der SV. Weitere Anschlagtafeln
im Eingangsbereich, in der 1. Etage und im Flur der Pausenhalle können
genutzt werden.
Informationen über Forumsveranstaltungen werden an diesen Stellen,
aber auch an Türen und Wänden angeschlagen.
Die hier beschriebenen Informationsquellen stellen freilich nur einen
kleinen Ausschnitt aus dem komplizierten Informationsfluss einer großen
Schule dar. Es ist wohl nicht zu vermeiden, dass jede/r
einmal das Gefühl hat, nicht oder nicht rechtzeitig informiert worden
zu sein. Um Frustrationen zu vermeiden, sollte man sich in einem solchen
Fall jedoch vielleicht auch fragen, ob es nicht möglich
gewesen wäre, sich die Information selbst zu beschaffen.
Inventar
Inventar = Einrichtungsgegenstände, hier Ausstattung unserer Schule.
Da niemandem von uns die Schule gehört, ist sie Gemeineigentum, durch
Steuermittel und finanzielle Zuwendungen des Schulträgers und des
Freundeskreises der ESPA finanziert und erhalten.
Zur Verbesserung der Ausstattung sind Vorschläge jederzeit erwünscht.
In der Erhaltung und Pflege der Einrichtungsgegenstände sollte jede/r
den Hausmeister und die Putzkolonne, die unsere Schule saubermacht und
aufräumt, aktiv unterstützen. Für die Fachräume mit
ihren Sammlungen/ Materialien sind darüber hinaus bestimmte Lehrer/innen
zuständig und verantwortlich.
^^^Zum Seitenanfang^^^
K
Kaffeebar in der Pausenhalle
In jeder großen Pause wird Kaffee und Tee im „Forum“
verkauft. Der Kaffeeverkauf wird im monatlichen Wechsel von interessierten
Klassen organisiert. Jede Klasse erhält dafür pro Woche 15 E
Belohnung, die sie für Klassenaktivitäten nutzen kann (z.B.
Klassenfete).

Kinderhort
An der Sternstraße befindet sich der ESPA-Hort, der sog. „Sternhort“,
dessen Träger das Diakonissenmutterhaus ist (› Praktikum).
Kinderpfleger/in
Kinderpfleger und Kinderpflegerinnen (BKI1 und BKI2) – hinter diesem
vielleicht etwas altmodisch und hausbacken klingenden Namen verbirgt sich
ein mittlerweile 10 Jahre bestehender Bildungsgang
der ESPA: Junge Männer und Frauen, die mit ihrem Haupt- oder Realschulabschluss
gerne als pädagogisch-pflegerische Ergänzungskraft in sozialpädagogischen
Einrichtungen arbeiten möchten und sich zu diesem Zweck auf einen
2 Jahre währenden Bildungsweg begeben. Die Ausbildung ist dabei weit
gefächert und vielfältig – auf dem Programm stehen neben
verschiedenen Praktika in Kindergärten die Beschäftigung mit
hauswirtschaftlichen und pflegerischen Tätigkeiten ebenso wie die
Hinführung an pädagogische Fragestellungen.
Der erfolgreiche Abschluss der BKI ermöglicht den Besuch der FS,
der FHE oder der FOS 12B.
Klassenarbeiten
werden in vielen Fächern geschrieben. Hierüber informieren die
Fachlehrer/innen. Versäumt ein/e Schüler/in eine Klassenarbeit,
gilt dies als ungenügende Leistung. Als hinreichende Entschuldigung
gilt nur eine durch ärztliches Attest bescheinigte Krankheit oder
die Beurlaubung durch den Schulleiter. Aus dem Attest muss hervorgehen,
dass der/die Schüler/in nicht in der Lage war, die Arbeit zu schreiben.
Eine Beurlaubung ist vor dem Arbeitstermin einzuholen.
Für Schüler/innen, die entschuldigt Klassenarbeiten versäumt
haben, werden Nachschreibetermine angesetzt. Diese liegen in der Regel
am Freitagnachmittag. Der Stoff, aus dem geschrieben wird,
entspricht dem für die versäumte Arbeit geforderten.
Klassenfahrten
Klassenfahrten sind Unterrichtsveranstaltungen besonderer Art, allerdings
außerhalb des planmäßigen Unterrichts. Aus diesem Grunde
sind alle Teilnehmer/innen an Klassenfahrten durch die gesetzliche Unfallversicherung
versichert. Für alle Klassenfahrten sind die in den „Richtlinien
für Schulwanderungen und Schulfahrten“ festgelegten Bestimmungen
verbindlich (RdErl. des Kultusministers).
Die Teilnahme an Klassenfahrten ist für alle verpflichtend.
Klausurtagungen des Lehrerkollegiums
Regelmäßig verabreden sich die Lehrkräfte zu ganztägigen
Konferenzen.
Meist geht es um grundsätzliche Fragen des Schulalltags, um neue
Planungen, um Strukturfragen der Schule und um die Fortbildung in fachlichen
und pädagogischen Fragen. Für diese Veranstaltungen kann der
Unterricht ausfallen und als Studientag mit Selbstlernaufgaben für
Schüler/innen ausgewiesen werden.
Klingel
An der ESPA gibt es keine Pausenklingel! Bisher hat sich darüber
niemand beklagt. Statt Klingelton sind in einigen Klassen Uhren aufgehängt,
die das Ende der Stunde anzeigen.
Kollegiumsausflug
Einmal jährlich findet der Ausflug des Lehrerkollegiums der ESPA
statt.
Kolloquium
Das Kolloquium ist ein Prüfungsgespräch, das in allen Bildungsgängen
verabredet werden kann. Ein vorher verabredetes Thema wird unter 2-3 Studierenden
möglichst lebendig diskutiert. Ein Kolloquium
kann als Leistungsnachweis während der Ausbildung gelten. Das Berufspraktische
Jahr endet mit der fachpraktischen Prüfung in Form eines Kolloquiums.
Konferenzen
In der Schule dienen die Konferenzen der gemeinsamen Beratung und Beschlussfassung
der Lehrer/innen. Je nach der Zusammensetzung der Lehrergruppe unterscheidet
man verschiedene Arten
von Konferenzen. Die Versammlung aller Lehrkräfte einer Schule wird
Lehrerkonferenz genannt. Daneben gibt es für Teilgruppen die Bildungsgangkonferenzen,
die Klassenkonferenzen und die Fachkonferenzen. In den Konferenzen können
zwei Vertreter/innen der Schülerschaft ohne Stimmrecht mitarbeiten
(außer Lehrerkonferenz).
Das Schulmitwirkungsgesetz (SchMG) hat als oberstes Gremium die Schulkonferenz
geschaffen. Ihr gehören 6 Lehrervertreter und 2 Vertreter/innen der
Eltern und 4 Vertreter/innen der Schüler/innen
an. Über die Sitzung jeder Konferenz ist ein Protokoll anzufertigen.
Alle Teilnehmer/innen unterliegen der Schweigepflicht.
Konflikte
Konflikte und Konfliktlösungen gehören zur menschlichen Kommunikation
und sind deshalb zunächst nichts Negatives, gerade auch in einer
Schule. Negative Folgen können nur eintreten, wenn die Konflikte
nicht angesprochen werden und nicht zu einer Konfliktlösung gebracht
werden. Bei Konflikten sollten zunächst die Betroffenen miteinander
reden. Danach stehen auch die Klassenleitungen sowie der SV-Lehrer und
die Schulleitung für Lösungsbemühungen zur Verfügung.

Kopiermöglichkeiten
Kopiermöglichkeiten gegen Barzahlung gibt es in der Bibliothek der
ESPA oder im Copy Center Coerdestraße (150 m).
Krankenpflegeschule (EAM)
Wir teilen uns mit ihr die Räumlichkeiten.
Kuratorium
Das Kuratorium berät den Schulträger in allen wichtigen Fragen.
Die Mitglieder werden von der Gesellschafterversammlung gewählt.
Vorsitzender des Kuratoriums ist Prof. Günter Böhm.
^^^Zum Seitenanfang^^^
L
Lehrerzimmer
Das Lehrerzimmer liegt im Erdgeschoss des Altbaus gegenüber dem Sekretariat.
Da die Schülerinnen und Schüler die Lehrer/innen in den Pausen
sprechen wollen, geht es zu wie in einem Taubenschlag.
„Die Bereitschaft, ständig zur Verfügung zu stehen, kann
auf der LehrerInnenseite zu Überforderung und zu Abgrenzungstendenzen
führen. Vielleicht wird deswegen darauf geachtet, dass die Tür
zum
Lehrerzimmer immer verschlossen ist, was SchülerInnen und uns BesucherInnen
nötigte, um Einlass zu bitten und vor der Tür zu warten, bis
geöffnet wurde. Gleichzeitig, so wurde in Gesprächen sehr selbstkritisch
uns gegenüber reflektiert, zeigt diese bittende Wartesituation vor
der Tür, dass man wichtig für die SchülerInnen ist, dass
man gebraucht wird. Und häufig, so wurde auch in diesen Gesprächen
eingestanden, seien Anfragen der SchülerInnen nicht so wichtig, dass
sie nicht auch zu Beginn der Unterrichtsstunde geklärt werden könnten.“
(Aus: Elsbeth Krieg: Beziehungsschule.
Schulportrait der ESPA. Münster 1998, Selbstverlag des Comenius Instituts)
Lehrküche
Sie liegt im 1. Geschoss des Neubaus. Zu ihr gehört der Essraum.
Leistung
„… hängt von uns selbst ab und von dem, was wir von dieser
Ausbildung erwarten …“ (Schülermeinung)
„… Leistungsfähigkeit im Beruf gilt als eines der wichtigsten
gesellschaftlichen Prinzipien. Leistung darf aber kein Götze werden,
dem alle menschlichen Bezüge geopfert werden.“ (Lehrermeinung)
Lernbegleitung („Lebe“)
Ein verbindliches Angbot im Unterricht der Berufsschulen BKI/ BSH, das
dazu dient, den Bildungsweg der einzelnen Schüler/innen in Reflexion
zu begleiten. „Lebe“ wird häufig missverstanden als „Lebensberatung“.
^^^Zum Seitenanfang^^^
M
Medienraum
Ort: 1. Etage Neubau. Speziell eingerichteter Raum für den Einsatz
von Ton- und Bildträgern. Weil er der größte Klassenraum
ist, muss der Raum aus Platzmangel manchmal als Unterrichtsraum dienen.
Wer ihn benutzen möchte, trägt sich in einen Wochenplan ein,
der im Lehrerzimmer hängt.
Meinungsäußerung, Meinungsbildung
in unserer Schule
Da Schüler/innen ein Recht auf freie Meinungsäußerung
in der Schule und in der Gesellschaft genießen, haben sie die Möglichkeit,
bei einer Einschränkung dieser Freiheit Beschwerde einzulegen (z.B.
bei dem Verbindungslehrer oder Schulleiter). Gravierende Fälle solcher
Einschränkungen sind allerdings zumindest an der ESPA selten.
Zur Meinungsbildung ist zu sagen, dass eigentlich die ganze Schule, also
z.B. Unterricht, Foren oder ähnliches, zur Meinungsbildung beitragen
und den Wissenshorizont jedes einzelnen erweitern sollen.
Inwieweit man von dieser Möglichkeit Gebrauch macht, ist aber jedem
und jeder selber überlassen.
Mitbestimmung, Mitwirkung, Miteinander
Die Mitbestimmung/Mitwirkung ist durch das Schulmitwirkungsgesetz (SchMG)
vom 13.12.1977 in NRW geregelt. Danach erfolgt die Mitwirkung in der Schule
„in der Schulkonferenz, der Lehrerkonferenz,
der Fachkonferenz, dem Lehrerrat, dem Schülerrat und der Schülerversammlung
sowie in der Klasse“. Die Mitbestimmung/ Mitwirkung von Schülern,
Lehrern und Eltern an den schulischen Belangen und Entscheidungen ist
weitgehend vom Engagement der Beteiligten abhängig und erfordert
„Kenntnis und die Beachtung der rechtlichen, organisatorischen und
unterrichtlichen Vorschriften“. (>auch
Konferenzen)
Mittagessen
› Cafeteria.
Mobbing
ist eine zunehmend verbreitete unfaire Methode, jemandem seine Abneigung
zu zeigen. Leider passiert Mobbing in vielen Gruppen,gerade auch in Schulklassen.
Da Mobbing und positives Sozialverhalten
sich gegenseitig ausschließen, sollte Mobbing in der ESPA nicht
vorkommen. Werden dennoch Mobbing-Fälle bekannt, sollte dies sofort
in der Klasse mit den Lehrer/innen bearbeitet werden.
Motivation (Schülermeinung)
… ist nicht immer da, doch wir geben unser Bestes …
^^^Zum Seitenanfang^^^
N
Nachmittagsunterricht
Der Nachmittagsunterricht beginnt in der Regel um 13.30 Uhr und kann in
Ausnahmefällen bis 17.00 Uhr dauern.
Nachprüfung
Bei Nichtversetzung kann unter bestimmten Bedingungen eine Nachprüfung
abgelegt werden. Hierfür gilt die Regelung der ASchO (§ 29,
1), d.h. zur Erfüllung der Versetzungsbedingungen muss eine
Verbesserung um nicht mehr als eine Notenstufe in einem Fach, in dem der
Schüler die Note ,mangelhaft‘ erhalten hat, genügen.
Nicht-Raucherzone
Das Rauchen ist im Schulgebäude nicht gestattet. Dieses Verbot schließt
auch Eingangsbereiche, Bürgersteige und Zufahrten ein. Alleinige
Raucherzone ist der Pausenhof. Somit ist das ESPA-Schulgebäude eine
Nicht-Raucherzone.
^^^Zum Seitenanfang^^^
O
Öffnungszeiten
Das Schulgebäude ist ab 7.00 Uhr geöffnet. In der Regel werden
alle Haupteingänge zu diesem Zeitpunkt durch den Hausmeister geöffnet.
Am Nachmittag werden die Eingänge des Neubaus um 16.30
Uhr verschlossen. Die Eingangstür zum Altbau wird ab 17.00 Uhr abgeschlossen.
Die Schule soll dann nur noch von Personen betreten werden, die über
einen Haustürschlüssel verfügen.
^^^Zum Seitenanfang^^^
P/Q
Parkplätze
PKW-Parkplätze haben Seltenheitswert. Als schnellere und gesündere
Alternative zur Parkplatzsuche empfiehlt es sich, zu Fuß zu kommen,
ein Fahrrad oder den Bus zu benutzen. Wichtig: Die Fahrräder dürfen
nicht auf dem Bürgersteig an der Schule abgestellt werden und auch
nicht im Eingangsbereich. Die (>) Fahrradständer befinden sich auf dem Gelände hinter der Schule.
Phantasie (Schülermeinung)
… kreative, phantasiereiche Arbeit wird gern gesehen …
Praktikum
Praktika werden in der ESPA in fast allen Bildungsgängen durchgeführt.
In der Regel werden die Praxisstellen in Absprache zwischen Lehrer/in
und Schüler/in festgelegt. Eine eigenmächtige Suche nach Praktikumsstellen
ist nicht erwünscht.
Projektwochen
finden in fast allen Klassen statt. Sie werden in der Regel von den Fachlehrer/innen
und den jeweiligen Klassen organisiert.
Prüfungen
› Abschlüsse.
Pünktlichkeit bei Lehrern und Schüler
Der Wunsch nach Pünktlichkeit ist an der ESPA ein stetiges Bemühen.
Pünktlichkeit, z.B. zum Unterrichtsbeginn, kann beeinträchtigt
werden durch unzuverlässige Verkehrsmittel und überzogene Pausengespräche.
^^^Zum Seitenanfang^^^
R
Rauchen
Das Rauchen im Schulgebäude ist nicht gestattet. (› Nicht-Raucherzone)
Ein Appell an die Raucher/innen: Habt Verständnis
dafür, dass ausgeatmeter Zigarettenqualm auf Nichtraucher/innen weder
entspannend noch anregend wirkt, sondern belästigt und ebenso die
Gesundheit gefährdet wie das Rauchen selbst.

Räume
Die Raumverteilung richtet sich nach der Anzahl der Lerngruppen, der Zahl
der vorhandenen Fach- und Normalklassenräumen und den fachspezifischen
Anforderungen an bestimmte Fachräume.
Der Plan zur Raumverteilung geht von folgenden Vorgaben aus:
| 1. |
Fachunterricht hat, falls fachspezifisch eingerichtete Räume
vorhanden sind, in den Fachräumen stattzufinden (z.B. Naturwissenschaften,
Werken, Musik, Medienkunde, Kunst, Informatik, Sport, Spiel). |
| 2. |
Sind die Schüler in Klassen zusammengefasst und nicht in wechselnden
Lerngruppen, sollen diese Klassen einen Stammraum haben, in dem der
Unterricht stattfindet, der keiner besonderen
technischen oder räumlichen Voraussetzungen bedarf. In Absprache
mit der Schulleitung kann ein Klassenraum individuell gestaltet werden. |
Rechte der Schüler
Die Rechte der Schüler umfassen das
• Recht auf freie Meinungsäußerung;
• Recht auf Teilnahme an Sitzungen der Schulkonferenz;
• Recht auf Wahl einer Schülervertretung SV (aktiv und passiv);
• Recht auf Herausgabe einer Schülerzeitung;
• Recht auf Information über den aktuellen Leistungsstand;
• Recht auf Unterricht;
• Recht auf Beteiligung an der Auswahl der Unterrichtsinhalte;
• Recht auf Klassensprecherwahl (aktiv und passiv);
• Beschwerderecht, Aufsichtsbeschwerderecht bei Rechtsbeeinträchtigung.
Reinigung (Sauberkeit/Müll)
Das Schulgebäude der ESPA sowie die einzelnen Klassen- und Fachräume
werden von einem Reinigungsdienst geputzt, der eine sogenannten Intervallreinigung
vornimmt: Alle 2 Tage werden die
Räumlichkeiten gesäubert. Dieses verlangt von allen, sich zunächst
einmal selber „um den eigenen Dreck“ zu kümmern und die
Räume sauber zu halten. Hier sollte jede Klasse selbst verantwortlich
sein.
Sie erleichtert den Putzkräften die Arbeit deutlich, wenn nach dem
Unterricht die Stühle hochgestellt werden und der Müll in die
Mülleimer kommt. Zur Zeit arbeiten wir noch an einem funktionierenden
System der Mülltrennung, doch sowieso gilt: Am besten ist es, wenn
erst gar kein Müll anfällt und Recyclingprodukte verwendet werden.
^^^Zum Seitenanfang^^^
S
Sanitätskasten
Die Sanitätskästen befinden sich im Sekretariat. Sie enthalten
das zur Ersten Hilfe erforderliche Verbandszeug und wenige allgemein gebräuchliche
Medikamente gegen Kopf- und Halsschmerzen und
Übelkeit. Die Schüler/innen sind nicht befugt, sich selbst aus
den Sanitätskästen zu versorgen.
Schriftenreihe
Die Schriftenreihe der ESPA ist eine Publikation der ESPA. Hier stellen
wir einer breiten Öffentlichkeit in Münster und darüber
hinaus interessante und lesenswerte Ergebnisse aus unserem Schulalltag
vor. Auf etwa 60-80 Seiten informiert die ESPA über fachwissenschaftliche
Diskussionen, präsentiert gelungene Projektergebnisse von Klassen
oder Facharbeiten von Schülern und Schülerinnen. Im ersten Band
der Schriftenreihe wird die Entwicklung der Psychiatrie im Münsterland
von 1975 bis 2000 von einer Klasse der Fachschulefür Heilerziehungspflege
nachgezeichnet und dokumentiert. Die Veröffentlichungen der Schriftenreihe
werden vom (>) Freundeskreis der ESPA
unterstützt und können im (>) Sekretariat der ESPA erworben werden.
Schule im Stadtteil
Die ESPA versteht sich als Schule im Stadtteil. Wir sind im Kreuzviertel
zu Hause, hier lernen, lehren und arbeiten wir bewusst in guter Nachbarschaft
zu vielen Institutionen und zu den Bewohner/ innen des Viertels. Die ESPA
ist auf dem alljährlich stattfindenden Kreuzviertelfest präsent,
wir pflegen enge Verbindungen zur Begegnungsstätte „Altes Backhaus“
und verstehen uns als gute Nachbarn der umliegenden Häuser und Geschäfte.
Schülerberatung
› Beratung.
Schülerfahrkarten
Wer mehr als 5 km von der Schule entfernt wohnt, erhält auf Antrag
eine Schülerjahresfahrkarte für den Schulweg (gilt nicht für
die FHP und FOS). Die Karte ist nur während der Schulzeit gültig.
Neuerdings müssen sich die Schüler/innen an den Kosten beteiligen.
Fahrtkosten, die während des Praktikums zur Praxisstelle entstehen,
werden zusätzlich auf Antrag nachträglich erstattet. Antragsformulare
mit Erläuterungen dazu verteilen die Klassenleitungen. Ansprechpartner
im Sekretariat: Herr Barenhoff.
Schüler-Lehrer-Verhältnis (Schüler/innenmeinung)
… sollte ein freundliches, faires, sich gegenseitig respektierendes
Verhältnis sein …
Schülervertretung – SV
Die SV vertritt im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsauftrages der ESPA
die Rechte der Schüler/innen, fördert und nimmt deren Interessen
wahr und wirkt dadurch bei der Gestaltung des schulischen Lebens mit.
Als Teil der Schule unterstützt die SV den Auftrag der Schule, die
Schüler/innen zu selbstständigem, kritischem Urteil, zu eigenverantwortlichem
Handeln und zur Wahrnehmung von Rechten und Pflichten im politischen und
gesellschaftlichen Leben zu befähigen. Die Verwirklichung dieses
Auftrages erfordert bei Anerkennung unterschiedlicher Interessen partnerschaftliches
Zusammenwirken sowie die Bereitschaft, durch offene und faire Diskussionen
und sachliche Argumentation in Konfliktfällen nach gemeinsamen
Lösungsmöglichkeiten zu suchen. – Alle Schüler/innen
können in der SV mitarbeiten. Aufgaben, Organe, Geschäftsordnung,
Wahlen sind in der SV-Satzung der Schule beschrieben. Die Arbeit der SV
wird begleitet von einem Verbindungslehrer/Vertrauenslehrer (z.Zt. Norbert
Göttker-Plate).
Schulfeiern (Feten/Parties)
Wir feiern gerne in der Schule. Die regelmäßige SV-Party findet
immer am Mittwoch vor den Herbstferien und den Osterferien statt.
Schulfest am Schuljahresende
Es ist eine Tradition, dass die Unterstufen den Schüler/innen der
Oberstufe ein Schulfest am Schuljahresende organisieren. Es werden kulturelle
und kulinarische Köstlichkeiten präsentiert. Im
Rahmen des Schulfestes werden dann auch die Abschlusszeugnisse überreicht.
Die Verabschiedung der Berufspraktikanten findet erst nach den Sommerferien
statt.
Schulleitung
Die Leitung der ESPA im Sinne des Schulverwaltungsgesetzes § 20 obliegt
dem Schulleiter. Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere:
• Außenvertretung (z.B. gegenüber Eltern, Schulträger,
Öffentlichkeit, Gericht, Presse, Polizei) einschließlich Verkehr
mit der Schulaufsichtsbehörde;
• Ausführung von Anordnungen des Schulträgers und der
Schulaufsicht;
• Ausübung des Weisungsrechtes gegenüber den Lehrern und
dem nichtpädagogischen Personal;
• Vorsitz in den Konferenzen laut Schulmitwirkungsgesetz, Überprüfung
der Beschlüsse der Konferenzen auf Übereinstimmung mit den Grundsätzen
des Schulprogramms und gegebenenfalls Beanstandung; im übrigen Durchführung
der Beschlüsse der Konferenzen;
• Entscheidung in Angelegenheiten der Schulkonferenz, die keinen
Aufschub dulden;
• Geschäfte der laufenden Verwaltung (z.B. Materialbeschaffung,
Zeugnisausfertigung) einschließlich Haushalts- und Rechnungsführung
(Anforderung der Etatmittel, Beachtung der Haushaltsbestimmungen)
und Lehrmittelbeschaffungsangelegenheiten;
• Hausverwaltung und Ausübung des Hausrechts;
• Führung des Dienstsiegels;
• Beurlaubung von Lehrern und Schülern;
• Genehmigung von Wanderfahrten.
Schulleiter: Herr Oberstudiendirektor Lutz G. Böhm
Stellvertr. Schulleiterin: Frau StD’in Gabriele Domke-Dotzauer
Dem Schulleitungsteam, das sich wöchentlich trifft, gehört weiterhin
an: Herr StD Wolfgang Barenhoff.
Schulprogramm
Alle Schulen in Nordrhein-Westfalen haben ein Schulprogramm entwickelt
– so auch die ESPA. Am 7. Dezember 2001 haben wir in der Schulkonferenz
unser Programm und Leitbild verabschiedet.
Das Schulprogramm ist in der (›) Begrüßungsmappe abgeheftet und sollte häufig mal gelesen werden
Schwänzen
Das Wort „Schwänzen“ stammt aus dem Rotwelschen (der
Gaunersprache); es bedeutet dort „herumtreiben und dabei von Betrug
und Diebstahl leben“, dient also bereits im Ursprung als beschönigende
Bezeichnung für kriminelles Tun. Dazu dient es auch heute noch: Das
mit Schwänzen bezeichnete unbegründete Versäumen des Unterrichts
ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Verstoß gegen die Allgemeine
Schulordnung und gegen die Erwartung auf gemeinsames, verlässliches
Arbeiten in der Schule.
Seelsorge
An der ESPA gibt es ein Angebot der Seelsorge durch die Schulpfarrerin,
Frau Jutta Neumann.
Es richtet sich an alle Schüler/innen und Lehrer/innen, unabhängig
von ihrer Konfessions- oder Religionszugehörigkeit. Zur Schulseelsorge
gehört an erster Stelle ein Gesprächs- und Hilfeangebot für
alle und auch ein Angebot der Begleitung in Glaubensfragen.
Außerdem gibt es an der ESPA ein Angebot an Gottesdiensten (› Gottesdienste) und die Möglichkeit der
Mitarbeit in Arbeitsgruppen, die aktuelle Themen aus Kirche und Gesellschaft
zum Gegenstand haben.
Sekretariate/Sekretärinnen
Sekretärinnen gehören wohl in jeder Schule (bei aller gebotenen
Achtung vor Schulleitern!) zu den wichtigsten Personen. Ihre Sekretariate
bilden gewissermaßen die „Schaltstellen des Systems“.
Hier
finden sich Schüler, Lehrer, Schulleiter, Hausmeister ein, um ihre
jeweiligen Anliegen loszuwerden. Da müssen: Schulbescheinigungen
ausgefüllt, Abrechnungen getätigt, Fahrtkostenanträge gestellt,
Formulare unterschrieben, Prüfungsthemen eingereicht, Briefe geschrieben,
Sorgen geklagt, Erziehungsprobleme diskutiert, Kaffee gekocht, Gäste
empfangen, Termine geplant, Schulberatungsgespräche geführt
und (neben vielen weiteren Aufgaben) auch Atmosphäre gestiftet werden.
Denn die Sekretärinnen prägen wesentlich das Arbeitsklima einer
Schule.
Häufig ähnelt ein Sekretariat dem sprichwörtlichen „Taubenschlag“.
In der Hektik des Publikumsverkehrs ihre Arbeit angemessen zu erledigen,
ist für die Sekretärinnen recht schwierig. So gelten für
die Sekretariate Einschränkungen der Öffnungszeiten, die an
der Sekretariatstür angeschlagen sind.
Frau Teuber-Kröger und Frau Kamps sind die Sekretärinnen der
ESPA.
Sonderbeurlaubung
ist bei Vorliegen besonderer Gründe möglich. Eine Beurlaubung
erfolgt durch der Klassenlehrer/die Klassenlehrerin, eine längere
durch den Schulleiter. Sie sollte rechtzeitig und möglichst schriftlich
beantragt werden. Sonderbeurlaubungen im Zusammenhang mit Ferien sind
unzulässig (ASchO § 10).
Sozialhelfer/in (BSH)
Sozialhelfer/innen sind in der Alten-, Familien- und Behindertenhilfe
tätig. Die Ausbildung dauert zwei Jahre. Der erfolgreiche Abschluss
der Berufsfachschule BSH ermöglicht den Besuch der FS, der FHE oder
der FOS 12B.
Sozialraumorientierung
„Sozialraumorientierung ist ein neues Schlagwort, das zunächst
im Kontext der Sozialen Arbeit und der Erziehungshilfen an Bedeutung gewonnen
hat. Die Orientierung am Sozialraum ist als Arbeitsprinzip
für sozialpädagogische Dienstleistungen im KJHG formuliert;
damit ist – recht pauschalierend zusammengefasst – gemeint,
dass die unterschiedlichen Hilfen für schwierige Lebensverhältnisse
im Lebensraum, also in den sozialen und regionalen Gegebenheiten, in denen
Menschen leben, angesiedelt sind.“ (aus: Hans und Renate Thiersch,
Sozialraumorientierung und Stadtteilbezug.
Alte und neue Herausforderungen für Kindertageseinrichtungen, in:
TPS 5/ 2000, 4–9.) Eine Sozialraumanalyse gehört zu den verpflichtenden
Aufgaben in der FS und FHE.
Konkret heißt das, einen Stadtteil, in dem eine Einrichtung liegt,
unter „die Lupe zu nehmen“. Ausgestattet mit Stadtplänen,
Fotoapparaten, Fragebögen und der gehörigen Portion Neugier
können
sich Schüler/innen in verschiedene Stadtteile Münsters (u.a.
Kinderhaus, Gievenbeck, Ostviertel, Berg Fidel) begeben, um dort die Lebenswirklichkeit
„ihrer“ Kinder kennenzulernen. Wie leben die Kinder, wo spielen
sie, welche Möglichkeiten der Beschäftigung gibt es in diesem
Stadtteil.
Stundenplan
Herr Barenhoff „strickt“ seit Jahren den Stundenplan für
die ESPA.
Samstags findet kein Unterricht statt, dafür aber nachmittags an
einigen Tagen. Wenn die Klassen für einige Wochen im Praktikum sind,
ändert sich der Stundenplan häufig für die anderen Klassen,
damit die Kollegen und Kolleginnen unterrichtsfreie Tage erhalten, um
die Praktikant/innen betreuen zu können.
^^^Zum Seitenanfang^^^
T
Teilnahme am Unterricht
sowie an anderen für verbindlich erklärten Schulveranstaltungen
ist in erster Linie ein Recht des Schülers, das sich aus dem Grundrecht
auf Bildung und Erziehung ergibt. Dieser Gesichtspunkt wird
allgemein zu wenig beachtet. Teilnahme am Unterricht ist aber auch eine
Pflicht des Schülers, die sich unter anderem daraus ergibt, dass
die Gesellschaft ihm diese Bildung und Erziehung ermöglicht.
Die Teilnahmepflicht ist gesetzlich geregelt (Schulpflichtgesetz und ASchO).
Unter Teilnahme am Unterricht ist nicht nur körperliche Anwesenheit,
sondern auch regelmäßige Mitarbeit und Vorbereitung zu verstehen.
Träume
Träume bringen Schüler/innen und Lehrer/innen mit, bevor sie
in dieser Schule lernen und lehren. Es sind Träume von einer besseren
(angstfreieren, demokratischeren) Schule.
Nach einigen Wochen quälen Albträume dieselben Menschen. Weil
der Alltag so anders aussieht … Aber der Traum von der besseren
Schule ist darum nicht ausgeträumt: Er wird zum Tagtraum, und träumend
sitzen sie da: die Schüler, die Lehrer, stehen herum, diskutieren,
argumentieren, reflektieren – ihre Träume! Mögen ihnen
die Träume nicht ausgehen!
Theater
Theaterspielen – Probenbesuche – Theateraufführungen
– Musiktheater – Maskenbildnerbesuch – gemeinsame Theaterbesuche
und auch Theatervorführungen in der Schule sind feste Bestandteile
der
musischen Ausbildung an der ESPA. Theaterjugendringabonnements gibt es
bei Ulla Schiefel. 2 Theaterpädagoginnen lehren an der ESPA: Lilo
Rademacher, Hanne Sander.
Tutorium
Tutorien ermöglichen den Schüler/innen, ohne Leistungs- und
Notendruck frei alle anliegenden Themen und Probleme zu besprechen. Tutorien
finden im vierzehntägigen Rhythmus im halben Klassenverband statt
und werden von einer Lehrkraft begleitet.
Diese kleineren Gruppen bieten allen Beteiligten die Chance, sich einzubringen.
Die Zurückhaltenden haben es leichter, sich an Diskussionen und Auseinandersetzungen
zu beteiligen. In „angstfreier,
offener und reflektionsbereiter Atmosphäre“ kommen hier Konflikte
und Fragen zur Sprache. […] Das Tutoriumskonzept wurde in verschiedenen
Konferenzen (vor allem in den Erziehungswissenschaft-
und Didaktik/Methodik-Konferenzen) erarbeitet und wird fortlaufend „überprüft“.
Das Tutorium ist der Ort, an dem die SchülerInnen in die Ausbildungsstruktur
und den Umgang mit dem Ausbildungsbegleitheft eingeführt sowie die
Reflexionsgespräche vorbereitet werden, die diese Ausbildungsphase
abschließen.
Das Tutorium bietet außerdem die Gelegenheit, im überschaubaren,
geschützten Rahmen Spiele, Übungen, Methoden auszuprobieren,
die den Unterricht in Erziehungswissenschaft und Didaktik/
Methodik begleiten oder aus ihm erwachsen, wie zum Beispiel Übungen
zur Kommunikation, zur Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie zum einfühlenden
Verstehen. (Aus: Elsbeth Krieg: Beziehungsschule. Schulportrait der ESPA.
Münster 1998, Selbstverlag des Comenius-Instituts) (>
Lernbegleitung)
^^^Zum Seitenanfang^^^
U
Unfälle
„Die Schule hat mit allen geeigneten Mitteln für die Verhütung
von Unfällen und für eine wirksame Erste Hilfe zu sorgen.“
Mit diesem Satz beginnt der § 46 der ASchO, in dem genau ausgeführt
wird, was im Falle eines Unfalls in der Schule zu geschehen hat. In unserer
Schule hat sich folgendes Verfahren gut eingespielt: Der unterrichtende
oder aufsichtsführende Lehrer nimmt die Meldung des Unfalls entgegen
und leistet im Notfall Erste Hilfe. In jedem ernsteren Fall benachrichtigt
er umgehend das Sekretariat, von wo aus ärztliche Hilfe angefordert
oder der Transport ins Krankenhaus veranlasst wird. Die Erziehungsberechtigten
werden in jedem Fall benachrichtigt. Es ist dringend angeraten, vom Unfallhergang
ein Protokoll anzufertigen und von Zeugen bestätigen zu lassen.
Die Schulleitung ist sobald wie möglich von dem Vorfall in Kenntnis
zu setzen. Ansprechpartner ist das Sekretariat der Schule.
^^^Zum Seitenanfang^^^
V
Varieté
(franz.: Vielfalt) findet seit Jahren am letzten Mittwoch im November
statt. Talente der ESPA zeigen ihr persönliches Programm. Wir suchen
jedes Jahr neue Talente, die auftreten wollen. Ansprechpartnerin:
Ulla Schiefel.
Verantwortung
Verantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen,
sich mit Problemen auseinanderzusetzen und angemessene Lösungen zu
finden, sind soziale Kompetenzen, die in einer Schule immer wieder geübt
werden müssen. Ein wichtiger Ort, wo dies für die Ausbildenden
an der ESPA möglich ist, sind die Tutorien (› Tutorium).
(Aus: Elsbeth Krieg: Beziehungs-schule. Schulportrait der ESPA. Münster
1998, Selbstverlag des Comenius-Instituts)
Verfügungsstunde
Die Verfügungsstunde ist eine Stunde, in der die Schüler/innen
einer Klasse/Lerngruppe ihre Angelegenheiten in eigener Regie besprechen
und regeln können. Die Klassen-/Lerngruppenvertreter
sollen in dieser Stunde über die Konferenzen berichten, in denen
sie die Klasse/Lerngruppe vertreten; sie sollen von ihren Mitschülern
Anregungen/Anfragen/Aufträge für ihre Mitarbeit in den Konferenzen
und Gremien erhalten. So ist die Verfügungsstunde die Basis der Schülermitwirkung
an unserer Schule.
Verweigerung/nicht erbrachte Leistung
= die Note „ungenügend“. Auch eine Klassenarbeit, die
ein Schüler ohne triftigen Grund versäumt und für die er
infolgedessen keine Nachschreibemöglichkeit erhält, gilt als
nicht erbrachte Leistung.
Auch ein nicht angetretene Prüfung gilt als „nicht erbrachte
Leistung“.
Vollversammlung an der ESPA
Die Vollversammlung besteht aus der gesamten Schülerschaft und der
gesamten Lehrerschaft.
Die Schülervollversammlung ist eine SV-Versammlung innerhalb der
Schulzeit. Die Teilnahme ist deshalb Pflicht. Der Schülersprecher
beruft eine Schülerversammlung in Absprache mit dem Schulleiter ein
und leitet sie. Auf Antrag von 20 % der Gesamtzahl der Schüler oder
auf Beschluss der SV ist er dazu verpflichtet.
Auf Einladung des Schülerrates haben Lehrer das Recht, an der Schülervollversammlung
teilzunehmen. Sie haben Rede-, aber kein Stimmrecht.
Vorlesenachmittag
Frau Baus und Frau Schoedon führen in der Kinderbuchabteilung der
Stadtbücherei Münster regelmäßig zusammen mit einigen
Schülern und Schülerinnen Vorlesenachmittage für Kinder
durch.
Die Veranstaltungen stehen unter verschiedenen Themen und werden von Eltern
und Kindern sehr gut besucht. Die Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek
ist mittlerweile über 18 Jahre alt.
^^^Zum Seitenanfang^^^
W
Wahlen
Am Anfang eines jeden Schuljahres wählen Schüler/innen und Lehrer/innen
ihre Vertreter/innen in die verschiedenen Gremien der ESPA. Wahlen sind
die Voraussetzung von Einflussnahme und Mitbestimmung.
Wertsachen
Wertvollere Gegenstände wie Geld und Ausweise tragen Sie am besten
bei sich; für ihren Verlust kann die Schule keinen Schadensersatz
übernehmen.
^^^Zum Seitenanfang^^^
X/Y/Z
Zensuren
| 1. |
Den Zensuren liegen bei der Bewertung
von Schülerleistungen sechs Notenstufen zugrunde (sehr gut
bis ungenügend). |
| 2. |
Bei der Zensurengebung darf nur die tatsächliche
Schülerleistung, d.h. das Ergebnis des Bemühens eines
Schülers/einer Schülerin bewertet werden, nicht die individuelle
Dauer und das Maß der Bemühung oder gar die Person des
Schülers oder der Schülerin. Damit hängt oft zusammen,
dass die Benotung bzw. eine Zensur manchmal als ungerecht empfunden
wird. |
| 3. |
Die Zensurengebung, d.h. die Feststellung einer
Note ist das Recht und die Pflicht des Lehrers, der dafür die
alleinige Verantwortung übernehmen muss. Dieses schließt
aber die Möglichkeit ein, mit der Klasse/Lerngruppe über
die Kriterien der Bewertung von Leistungen zu sprechen, die Noten
zu begründen und Einwände zu diskutieren. |
| 4. |
Die Schüler/innen haben jederzeit das Recht,
ihren aktuellen Leistungsstand von dem Fachlehrer/der Fachlehrerin
zu erfragen. |
Zeugnis
Das Zeugnis ist ein offizielles Formular, das dem Schüler/der Schülerin
in regelmäßigen Abständen die Ergebnisse seiner/ihrer
schulischen Bemühungen bescheinigt. Je nach Ausfall der Eintragungen
und nach Veranlagung oder Programmierung des Empfängers wird es als
,Jammerlappen‘ oder als ,Lust-Papier‘ rezipiert.
Das Zeugnis vermittelt einerseits Selbstbestätigung, die sich bis
zu triumphartigen Hochgefühlen teigern kann, andererseits kann es
auch zu dringend notwendigem Sinneswandel und tätiger Besserung anleiten
^^^Zum Seitenanfang^^^
Stand: Juli 2005
7., durchgesehene und erweiterte Auflage
Impressum:
Verantwortlich für den Inhalt: Ulla Schiefel, Dorothee Busch-Bühren,
Lutz G. Böhm, Norbert Göttker-Plate
Redaktion: Norbert Göttker-Plate
ESPA
von A bis Z gibt es auch im PDF-Format zum Ausdrucken. (Dazu
benötigen Sie den kostenlosen Acrobat
Reader.)
|