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ESPA von A bis Z

A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, X, Y und Z

A

Abkürzungen

BKI Zweijährige Berufsfachschule, Fachrichtung: Kinderpflege
BPJ Berufspraktisches Jahr (in der FS3, EA14 und FHE3: sog. Anerkennungsjahr)
BSH Zweijährige Berufsfachschule, Fachrichtung: Sozialwesen (Sozialhelfer/innen-Ausbildung)
EA Ausbildung zum/zur Erzieher/in mit Allgemeiner Hochschulreife
FHE Fachschule für Heilerziehungspflege
FHP Fachschule für Heilpädagogik
FOS Fachoberschule
FS Fachschule für Sozialpädagogik

 

Abschlüsse
An der ESPA können die folgenden Abschlüsse erreicht werden:
a) allgemeinbildend
b) berufsbildend

a) AHR (Allgemeine Hochschulreife)
  FHR (Fachhochschulreife)
  1. Nach erfolgreichem Abschluss der FOS.
  2. Mit Berufsabschluss Erzieher/in bzw. Heilerziehungspfleger/in, wenn Unterrichtin Deutsch, Englisch, Mathematik, Naturwissenschaften und Politik/Gesellschaftslehrebelegt und eine Prüfung abgelegt wird.
  FOR (Fachoberschulreife)
  kann als Abschluss der zweijährigen Berufsfachschulen erworben werden.

 

b) 1. Staatlich anerkannte/r Erzieher/in (2 Jahre und BPJ in der FS oder nach 3 Jahren und BPJ in der EA)
  2. Staatlich anerkannte/r Heilerziehungspfleger/in (2 Jahre und BPJ)
  3. Staatlich anerkannte/r Heilpädagogin/Heilpädagoge (1,5 Jahre)
  4. Staatlich geprüfte/r Kinderpfleger/in (2 Jahre)
  5. Staatlich geprüfte/r Sozialhelfer/in (2 Jahre)

Adventssingen
ist eine in der Vorweihnachtszeit regelmäßig stattfindende „Vordem Unterricht-Schulveranstaltung“. Am Adventssingen sind Schüler/innen und Lehrer/innen gleichermaßen beteiligt.
Inhalte: Alte und neue, bekannte und unbekannte Advents- und Weihnachtslieder, Texte zur Adventszeit.

Alkohol
Auf ausdrücklichen Wunsch der SV wurde das Stichwort „Alkohol“ in dieses Infoheft aufgenommen. Ein Fachmann aus der Suchtkrankenhilfe schreibt uns dazu folgendes: Alkoholismus ist eine Krankheit. Regelmäßiger Alkoholgenuss kann eine Abhängigkeit erzeugen, bei der ein seelischer und körperlicher Zwang zum Konsum der Droge Alkohol besteht. In der BRD gibt es ca. 4,3 Millionen Alkoholkranke, davon etwa 500.000 Jugendliche. Alkohol ist ein Gift und erreicht über die Blutbahn alle Organe. Durch regelmäßigen und starken Alkoholkonsum können schwere bleibende körperliche und geistige Schäden entstehen (z.B. Leberzirrhose und Nervenentzündungen). Die Gefahr einer Alkoholabhängigkeit ist umso größer, je früher ein junger Mensch regelmäßig Alkohol trinkt. Darum halten wir es für wichtig, bereits in der Schule auf die Gefahr dieser Droge hinzuweisen.

Altenpfleger/in
werden im Ev. Fachseminar für Altenpflege ausgebildet. Mit diesem eigenständigen Ausbildungszweig teilen wir uns einige Räumlichkeiten.

Anmeldung
mit allen Formalitäten im Schulsekretariat (> Sekretariat). Anmeldeformulare sind auch über unsere Homepage „www.espa-bk.de“ herunterzuladen.

Anpassung
Auch in der Schule machen wir die Erfahrung, dass Lernen und Leben, Lerninhalte und persönliche Bedürfnisse oft auseinanderklaffen. Trotzdem haben unsere Erfahrungen bis jetzt gezeigt, dass
Schüler/innen der ESPA durch die Vielfalt der Bildungsgänge, der behandelten Themen, der durchgeführten Projekte, durch Impulse von Mitschüler/innen und Lehrer/innen zum kritischen Denken
angeregt werden. Es gibt aber auch die Gefahr der Anpassung bzw. des Angepasstseins. Hier einige Symptome dafür:
• Einfallslosigkeit im Hinblick auf Lernen und Leben in der Schule;
• Angst und Weigerung, in den Mitwirkungsgremien die eigene Meinung zu vertreten und eigene Ideen einzubringen (andere werden für mich entscheiden, andere werden dafür Zeit finden!);
• Das Verlernen der Solidarität füreinander.

Arbeitsgemeinschaften
Es wird regelmäßig eine Gitarren-AG für Anfänger/innen von unserer Musiklehrerin angeboten. Weitere AGs können auf Initiative von Lehrer/innen und Schüler/innen entstehen. Die Stundentafel sieht keine verpflichtenden AGs vor.

Ärztliches Attest
ist bei Befreiung vom Sportunterricht und bei krankheitsbedingtem Versäumen einer Klausur vorzulegen. Mit dem 3. Werktag Fehlzeit muss ebenfalls ein Attest im Sekretariat vorgelegt werden (dies gilt für Unterrichtszeit und Praktikum).

Aufzug
Der Aufzug im Neubau kann nur mit einem Aufzugschlüssel in Gang gesetzt werden. Er wird in der Regel nur von Lehrer/innen benutzt. Gehbehinderte Schüler/innen, die auf die Benutzung des Aufzugs angewiesen sind, können einen Schlüssel bei der Schulleitung beantragen. Näheres kann mit dem (›) Hausmeister abgesprochen werden.

Aufzug

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B

BAföG
Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG genannt) regelt die finanzielle Förderung von Schüler/innen und Studierenden. Die Höhe der Förderung hängt davon ab, ob ein/e Schüler/in bei den
Eltern wohnt, welche Schule/Schulform er/sie besucht und wie hoch das Einkommen der Eltern ist.
Wenn ein/e Schüler/in BAföG-berechtigt ist, die Förderung aber abgelehnt wird und er/sie die ESPA und nicht die dem Elternhaus nächstgelegene Schule besuchen möchte, sollte er/sie sich sofort bei der Schulleitung melden. In diesem Fall ist eine Beratung nötig, weil sich die Gesetzgebung immer wieder ändert. Die BAföG-Anträge geben die BAföG-Ämter aus. Sie werden im (>) Sekretariat nach dem 1. Schultag maschinell ausgefüllt.

Begrüßungsmappe (schwarzer Info-Ordner)
erhält jede neue Schülerin/jeder neue Schüler am ersten Schultag. Darin sind die wichtigsten Informationen über den besuchten Bildungsgang, die Ausbildungs- und Prüfungsordnung, über Termine
und andere wichtige Regeln festgehalten. Darüber hinaus sind dort weitere nützliche Informationen zusammengestellt.
Jede/r sollte diese Mappe kennen.

Beratung
iist manchmal einfach nötig, weil der innere oder äußere Knoten unauflösbar scheint.
Beratungslehrer/innen bieten sich als Gesprächspartner/innen an, die dann evtl. mit Ratsuchenden gemeinsam überlegen, welche weiteren (Hilfs-)Möglichkeiten für das persönliche Problem in Münster und Umgebung zu finden sind.
Schüler/innen aus anderen Herkunftsländern können durch das Beratungsteam besondere Unterstützung erfahren.

Kontakttermin: hängt zum Schuljahresbeginn am Schwarzen Brett aus oder ist persönlich zu erfragen
Beratunglehrer/innen: Hanne Sander, Bettina Franzmeier, Jutta Neumann

Berufsfachschulen
• Kinderpfleger/in
• Sozialhelfer/in

Berufspraktikum (BPJ)
An die zweijährige bzw. dreijährige vorwiegend theoretische Ausbildung zum Erzieher/zur Erzieherin und zum Heilerziehungspfleger/ zur Heilerziehungspflegerin schließt das Berufspraktikum an.
Der/die Praktikant/in schließt einen Arbeitsvertrag nach einem Praktikantentarif ab. Unter Anleitung in der Praxisstelle und in Begleitung einer Lehrkraft der Schule hat der Berufspraktikant/die Berufspraktikantin Gelegenheit, die bislang erworbenen Kompetenzen zu erproben und zu professionalisieren. Im BPJ muss jede/r Praktikant/in 160 Unterrichtsstunden belegen. Gegen Ende des Berufspraktischen Jahrs (BPJ) wird eine schriftliche Arbeit erstellt, in der die Verknüpfung von Theorie und Praxis sichtbar werden soll.
Das BPJ endet mit einer fachpraktischen Prüfung (Kolloquium).
Nach dem Kolloquium und der Vollendung des zwölfmonatigen Praktikums sind die Studierenden Staatlich anerkannte Erzieher/innen bzw. Staatlich anerkannte Heilerziehungspfleger/innen.

Beziehung
Beziehungen aufbauen, Beziehungen pflegen ist auch für die Lehrer/ innen ein wichtiges Ziel ihrer schulischen Arbeit. Sie wollen die Schüler/innen in ihrer Entwicklung begleiten und stützen, ihnen
helfen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln. „Beziehungen“, „professionelle Beziehungsgestaltung“ steht im Mittelpunkt des Ausbildungskonzepts und wird als „Dialog“, als „personenzentrierte Interaktion“
verstanden. Die entsprechenden Ansätze, Methoden und vor allem Haltungen werden im Unterricht und Tutorium vermittelt. Sie bilden die Basis für das Konzept der Praxisbegleitung sowie für die Praxisaufgaben und spiegeln sich im Schüler/innen-Lehrer/ innen-Verhältnis wider. (Aus: Elsbeth Krieg: Beziehungsschule.
Selbstportrait der ESPA. Münster 1998, Selbstverlag des Comenius Instituts)

Bibliothek
Im ersten Stock der Schule befindet sich die Ausleihbibliothek der ESPA. Dort arbeitet Herr Bögel als Bibliothekskraft, der gern nähere Hinweise zum Ausleihverfahren erteilt. Nahezu alle Bücher können ausgeliehen werden. Zum Kopieren (u.a. von Zeitschriftartikeln) steht ein Kopierer gegen Bargeld zur Verfügung.

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C

Cafeteria
Im Mutterhaus kann man frühstücken, Mittag essen und Kaffee trinken. Jede/r ist willkommen.

Chaos
gilt als Ursprung alles Kreativen, ist als Dauerzustand aber nicht immer und von allen ertragbar. Dient oft als Beweis für eine „offene Schule“. Den Vorwurf einer „chaotischen“ Organisation handelt sich manchmal die ESPA ein, weil häufig die Stundenpläne (> Stundenplan) wechseln, um eine bessere raktikumsbetreuung durch Lehrer zu gewährleisten.

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D

Diakonissen
Die Diakonissen bilden mit ihrer Lebensgemeinschaft im Mutterhaus Münster die Keimzelle für unsere Schule und das Krankenhaus.
Schwester Ilse Dohna ist die Oberin des Diakonissenmutterhauses.

Druck
Druck ist zunächst ein Begriff aus der Physik, nämlich die auf die Flächeneinheit wirkende Kraft. Umgangssprachlich verstehen wir meistens darunter etwas Unbequemes (Leistungsdruck), von außen
Kommendes (die Verhältnisse), eine Zumutung, die nicht so ohne weiteres einsehbar ist oder die man nicht einsehen will. Dann löst dieser Druck Unmut, Abwehr, Aggressionen (Gegendruck) aus, oder man entzieht sich dem Druck.
Von allem Druck oder jedem Zwang freie Situationen lassen sich nicht herstellen; wohl aber ist ein von unnötigem Zwang entlasteter Umgang in der Schule anzustreben, z.B. dadurch, dass Forderungen erklärt, Regeln transparent gemacht, Erwartungen ausgesprochen und benannt werden. Dies gilt für alle, die in der Schule lehren, lernen und arbeiten.

Duzen in der Schule
Ein Lehrer meint: „Duzen ist nicht das Problem. Ich werde von einigen Schülern gesiezt und mit einigen duze ich mich. Aber verstehen kann man sich so oder so gut (oder schlecht). Wirkliches Lernen ist "Duzen-und-Siezen-unabhängig‘!“
Einige Schüler meinen: „Duzen in der Schule – eine gute Idee, leider nicht immer anwendbar.“ „Wenn, dann alle!“ „Ich bin froh, dass mich nicht alle Lehrer duzen und umgekehrt, – denn so gut ist das Verhältnis zu manchen echt nicht!“
Die gegenseitige Anrede sollte gemeinsam geklärt werden.

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E

Einführungstage/-woche
Jedes Jahr treten viele Schüler/innen neu in die ESPA ein und werden in verschiedener Weise eingeführt. Viele haben sich schon vorher selbst informiert; andere haben an Informationsveranstaltungen
der Schule teilgenommen; etliche haben Gesprächstermine wahrgenommen.
Die ersten Schultage eines jeden Jahrgangs werden nach einem von Jahr zu Jahr neu zu erstellenden Plan gestaltet. Meist dienen die Einführungstage dem Kennenlernen der Klasse, der Schule und der
Lernumgebung.

Elternsprechtag
Die Schule bietet im ersten Halbjahr einen „Elternsprechtag“ für die minderjährigen Schüler/innen an. Diese traditionelle Bezeichnung trifft allerdings die Situation an unserer Schule heute nicht mehr
ganz genau, da nicht nur die Eltern, sondern auch die Schüler/innen die Möglichkeit haben, zusammen oder allein ihre Lehrer/innen zu Beratungsgesprächen aufzusuchen. Unsere Lehrerinnen und Lehrer sind darüber hinaus nach Absprache jederzeit zu einem Gespräch bereit.
Ein verbindlicher Schüler-Eltern-Sprechtag wird im November/ Dezember angeboten.

Engagement
Engagieren kann man sich auf verschiedene Art und Weise und für unterschiedliche Sachen in der Schule:
Man kann sich für ein gutes Schulklima engagieren, denn hier verbringt jeder von uns mehr als ein Drittel seiner Wochenzeit. Man kann sich für die Gruppe einsetzen, denn wenn die Lerngruppe gut ist, macht das Lernen Spaß. Man kann sich in den verschiedenen Mitwirkungsgremien (SV, Konferenzen, …) engagieren, um hier eigene Ideen einzubringen. Man kann sich in der Schule engagieren, um die vorhandenen Freiräume zu nutzen und sie phantasievoll zu erweitern: Musik machen, Theater spielen, in Arbeitsgemeinschaften arbeiten, Aktionen durchführen, Forumsveranstaltungen übernehmen, Gottesdienste vorbereiten, Klassentreffen und Studienfahrten gestalten und genießen …
Schüler/innen und Lehrer/innen sind selbst dafür verantwortlich, wenn kein Leben mehr in der Schule ist, wenn Passivität, Individualismus und Anpassung das Schulklima ungenießbar machen.


Entschuldigungen
bei Unterrichtsversäumnis/Krankheit
Wenn jemand den Unterricht versäumen muss (z.B. aus Krankheitsgründen), muss er/sie sich noch am selben Tag telefonisch im Sekretariat melden und entschuldigen (Tel.: 0251/209261).
Bei versäumten Leistungsnachweisen muss ein ärztliches Attest eingereicht werden, damit ein Nachschreibetermin ermöglicht wird.

ESPA
= Evangelische Sozialpädagogische Ausbildungsstätte Münster gGmbH. Die ESPA wurde am 1. Mai 1955 von den Diakonissen desMutterhauses Münster gegründet, zunächst mit einem „Seminar für Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen“. Sie ist heute eine Bündelschule für mehrere Ausbildungen (> Abkürzungen). Seit 2002 ist die ESPA kein eingetragener Verein mehr, sondern eine gemeinnützige
Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH). Gesellschafter sind die von Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel.

Evangelische Schule
Die ESPA ist ein Berufskolleg in evangelischer Trägerschaft. Unsere Schule nimmt auch einen diakonischen Auftrag der Kirche wahr. Für den Schulalltag bedeutet dieses, dass „der Glaube an die christliche Botschaft die Grundlage der Ausbildung junger Menschen für sozialpädagogische Berufe ist.“ (aus: Die ESPA: eine offene und lebendige Schule in Bewegung. Informationsblatt des ESPA Freundeskreises, Frühjahr 2000) Dabei sind wir offen für andere Konfessionen und Glaubensrichtungen, wichtig ist uns allerdings die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit religiösen und ethischen Fragestellungen und Themen.

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F

Fachkonferenz
Jedes Fach, das in der Schule angeboten und unterrichtet wird, ist in einer Fachkonferenz repräsentiert. Das ist durch die Allgemeine Schulordnung des Landes Nordrhein-Westfalen vorgeschrieben.
An der ESPA haben sich vorwiegend Bildungsgangkonferenzen entwickelt, die die Funktion der Fachkonferenzen abgelöst haben.

Fachoberschule 12B (FOS)
Fachoberschule für Gesundheit und Soziales Klasse 12B.
Hier kann man nach der Ausbildung als Erzieher/in, Heilerziehungspfleger/ in, Krankenschwester, Altenpfleger/in in einem Schuljahr die Fachhochschulreife erwerben.

Fachschule für Heilpädagogik (FHP)
Die FHP ist eine Weiterbildung für Erzieher/innen und Heilerziehungspfleger/ innen oder Bewerber/innen mit mindestens fünfjähriger einschlägiger Berufserfahrung als Fachkraft im Sozial- und Gesundheitswesen. Wer im Berufsalltag merkt, dass sie/er Kenntnisse vor allem im heilpädagogischen
Bereich vertiefen und erweitern, neue Konzepte und Methoden kennenlernen, das Berufsfeld wechseln oder einfach intellektuell „auftanken“ möchte, für den gibt es an der ESPA die FHP.
Sie bildet in 1,5 Jahren Staatlich anerkannte Heilpädagogen und Heilpädagoginnen aus. Über den Inhalt der Ausbildung sowie die Aufnahmevoraussetzungen und Berufsmöglichkeiten informiert ein Info-Blatt, das im Sekretariat erhältlich ist (>„www.espa-bk. de“).

Fachschule für Sozialpädagogik (FS)
Hier findet die Erzieher/innen-Ausbildung statt.

Fahrradständer
sind hinter der Schule draußen und drinnen im Fahrradschuppen, damit man sein Rad dort abstellt. Nicht vor der Schule auf dem Bürgersteig, auf den Zuwegen zur Schule oder im Eingangsbereich abstellen! Dies ist aus sicherheitstechnischen Gründen verboten.

Fahrtkostenerstattung
Schülerfahrkarten

Feueralarm
Diese Situation sollte in einer Schule nie eintreten. Damit jedoch alle auf diese Situation vorbereitet sind, findet regelmäßig in der Schule eine Feueralarmprobe statt. Folgende Verhaltensweisen sind bei der Probe zu beachten:
1. Bei Alarm alle Fenster schließen.
2. Alle Schüler/innen begeben sich auf schnellstem Wege auf die Coerdestraße durch die Haupteingänge.
Aber: keine Panik auf der Titanic.

Fehlzeiten
sollten während der Ausbildung nicht auftreten. Bei Krankheit oder anderen wichtigen Gründen ist eine sofortige Entschuldigung nötig.Wer mehr als 1/6 der tatsächlichen Unterrichtszeiten versäumt hat,
gefährdet seine Zulassung zur Prüfung. Diese Regelung gilt für alle Bildungsgänge an der ESPA.

Forum
1) Das „Forum“ ist der zentrale Aufenthaltsort und Treffpunkt im Neubau der ESPA.
2) Es ist zum anderen eine Idee, an deren Verwirklichung Lehrer/- innen und Schüler/innen arbeiten und sich engagieren. Die Idee ist, dass sich möglichst alle regelmäßig im „Forum“ zu gemeinsamen
Veranstaltungen treffen mit der Möglichkeit zu anschließenden Gesprächen. „Forumsthemen“ können im Unterricht entstehen und vorbereitet werden, sie können sich aber auch auf andere Bereiche unseres Schulalltages beziehen.
Freiräume wie das „Forum“ lassen sich auf Dauer nur erhalten, wenn sie genutzt werden. Das Forum bietet sich für die Fächer Kunst, Musik, Literatur, Politik und Religion besonders an.
Um Überschneidungen mit Klausuren und anderen Veranstaltungen zu vermeiden, aber auch, um Schüler/innen und Lehrer/innen rechtzeitig informieren zu können, ist eine längerfristige Terminplanung
für die Forumsveranstaltungen unerlässlich. Termine sollten deshalb mit der Koordinierungsgruppe (Frau Schmitz, Frau Schiefel) abgesprochen werden.

Freistunde
verstanden als regelmäßige oder überraschend unterrichtsfreie Zeiteinheit im Lauf eines Schultages, verschafft die Möglichkeit,
• mit Mitschüler/innen zu „quatschen“,
• „vergessene“ Hausaufgaben anzufertigen,
• endlich zu tun, wozu man nie Zeit fand,
• über Schulorganisation zu schimpfen,
• den Schulhof aufzuräumen,
• neue Ideen für die Verwendung von Freistunden zu entwickeln.

Freistunde

Freundeskreis
Der Freundeskreis e.V. (F-ESPA) unterstützt die Schule finanziell, er informiert durch einen jährlichen Rundbrief über Neuigkeiten aus der ESPA. Jede/r, der/die sich der Schule verbunden fühlt, kann
durch seine/ihre Spende mithelfen und darüber hinaus Mitglied werden. Der Vorsitzende ist Hansjürgen Frowein.
Ansprechpartner in der Schule sind Herr Böhm, Herr Barenhoff und Frau Kamps.

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G

Gerüchte
Gerüchte sind ein gutes Barometer für Gruppenspannungen. Gerüchte entstehen auf dem Hintergrund von Wünschen, Befürchtungen, ja Feindschaften, und sind ihr verbaler Ausdruck. Dabei unterliegen sie der Tendenz zur Vereinfachung. Die Gerüchtebildung beginnt oft langsam; wenn die einleitenden Gerüchte ihre Arbeit getan haben, treten neue hinzu, um die Aufregung der Gruppe weiter anzuheizen. Nicht selten ist ein Gerücht der Funke, der ein Pulverfass in Brand setzt. Unkontrollierte Gerüchte können
zu (>) „mobbing“ führen. Gerüchte aufzulösen ist sehr schwer, lohnender ist die Arbeit im Vorfeld, d.h. Verbesserung der Kommunikations- und Interaktionsstrukturen einer Gruppe/Gemeinschaft.

Geschäftsführer
Die finanziellen Rahmenbedingungen der ESPA gGmbH werden durch Frau Barbara Manschmidt (Geschäftsführerin der von Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel) verantwortet.

Geschichte
Die Geschichte der ESPA ist eng mit dem Diakonissenmutterhaus verknüpft. 1955 wurde die Schule von den Diakonissen gegründet. 40 Jahre später stand die ESPA vor dem Aus. Im Schuljahr 1998/99 haben wir mit der Rettung der Schule ein neues Kapitel der Schule aufgeschlagen! Im Jahr 2005 feierten wir
das 50jährige Bestehen des Schule. Seit 2005 befindet sich die ESPA in der Trägerschaft der von Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel.

Gottesdienste
Gottesdienste feiern wir bei besonderen Gelegenheiten im Jahr mit der ganzen Schule in der nahen Adventskirche oder im Forum, z.B. den Anfang, das Ende eines Schuljahres oder – ein paar Tage im voraus und mit musikalischem Schwerpunkt – das Weihnachtsfest.
Gottesdienste dieser Art haben Tradition und gehören für viele jetzige und ehemalige Schüler/innen zu den wichtigen Erlebnissen mit der ESPA.
Wer möchte, kann gestalten: vielleicht einen Gottesdienst, eine Abendmahlsfeier in der Passions- oder Osterzeit, eine Meditation aus besonderem geschichtlichen oder politischen Anlass. Er/Sie wird sicher Lehrer/innen finden, die seine/ihre Initiative unterstützen (› Forum).


Gruppenräume

Wir verfügen in der ESPA leider nur über wenige Gruppenräume. Alle Glaskästen im Neubau, aber auch die „Alte Bibliothek“ und alle Klassenräume, sofern sie frei sind, können als Gruppen-Arbeitsräume
benutzt werden. Nach jeder Gruppenarbeit sollten die Räume so verlassen werden, dass niemand nach- bzw. aufräumen muss.

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H

Handys
gehen manchen Zeitgenossen mit ihren Klingeltönen ziemlich auf die Nerven, anderen sind sie zu einem unverzichtbaren Begleiter geworden. Einmal abgesehen davon, ob die dauernde Erreichbarkeit via Telefon oder SMS wirklich erstrebenswert ist, ist die Benutzung von Handys im Unterricht untersagt. Und hinzugefügt sei auch, dass das Mogeln mit SMS als Täuschungsversuch geahndetwird. Wer hingegen wirklich einmal aus einem dringenden und wichtigen Grund erreichbar sein muss, kann dieses über das Sekretariat der ESPA organisieren. Ansonsten gibt es nach wie vor Telefone am Nordplatz.

Hausmeister
Der Hausmeister, Herr Britzwein, hat sehr vielfältige Aufgaben. Er ist für die Heizung, das Streuen, für defekte Sachen etc. zuständig. Außerdem hat er noch die Aufsicht über die Reinigung. Sein Tagesablauf
sieht ungefähr so aus: 7.00 Uhr Aufschließen der Schule, 17.00 Uhr Schließen der Schule; bei Bbendveranstaltungen muss der Hausmeister erreichbar sein.

Heilerziehungspfleger/in
Heilerziehungspfleger/innen sind sozialpädagogische Fachkräfte für die Begleitung (d.h. auch die Betreuung, Pflege und Erziehung) von Menschen, die in ihrer Lebenssituation gefährdet und beeinträchtigt sind und die spezieller Hilfen bedürfen. Es handelt sich dabei vor allem um Personen, die dauerhaft oder vorübergehend infolge einer Schädigung ihrer körperlichen, geistigen, seelischen oder sozialen Möglichkeiten soweit beeinträchtigt sind, dass sie ihr Leben nur unter erschwerten Bedingungen gestalten können.
Heilerziehungspfleger/innen arbeiten selbstständig und in Kooperation mit anderen Berufsgruppen. Dabei sind sie nicht Spezialisten für bestimmte Behinderungsarten, sondern entwickeln grundlegende
Kenntnisse und kommunikative Fähigkeiten für den Umgang mit diesen sehr unterschiedlichen Personen. Sie bemühen sich um einen Zugang zu deren Gefühls- und Lebenswelten und reflektieren die Lebensbedingungen, wie sie sich für Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen darstellen.
Den Rahmen für die heilerziehungspflegerische Praxis bilden die vier Bereiche:
a) Wohnformen und Wohnstätten,
b) ambulante Dienste und offene Hilfen,
c) Bildungs- und Fördereinrichtungen, Arbeit und Freizeit,
d) akute Betreuungs- und Behandlungsformen

Homepage: www.espa-bk.de
Hier finden Sie die Informationen zur Schule, zu den Bildungsgängen,
Fotos aus dem Schulleben, Formulare.

Hunde
Hunde sind die besten Freunde des Menschen, sagt ein altes Sprichwort. Dieses sehen wir an der ESPA auch so, allerdings mit einer Einschränkung: Im Schulalltag und im Unterricht bleiben Hunde draußen!

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I/J

Identität (Schülermeinung)
… ich habe mich schon mal sicherer gefühlt. Die Schule kann durch ihre Diskussionen/Informationen zu einem Durcheinander in einem selbst beitragen …

Impfungen (› Info-Mappe)

Info-Mappe (› Begrüßungsmappe)

Information
Schüler/innen finden die wichtigsten Informationen, die den täglichen Unterricht betreffen, an dem Schwarzen Brett neben dem Sekretariat.
Lehrer/innen finden die entsprechenden Informationen am Schwarzen Brett im Lehrerzimmer.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche, nach Sachgebieten geordnete Anschlagtafeln, z.B. der aktuelle Stundenplan, ferner Informationen über Aktuelles, z.B. Vertretungs- oder Ausfallstunden.
Am Schuleingang hängt das Info-Brett der SV. Weitere Anschlagtafeln im Eingangsbereich, in der 1. Etage und im Flur der Pausenhalle können genutzt werden.
Informationen über Forumsveranstaltungen werden an diesen Stellen, aber auch an Türen und Wänden angeschlagen.
Die hier beschriebenen Informationsquellen stellen freilich nur einen kleinen Ausschnitt aus dem komplizierten Informationsfluss einer großen Schule dar. Es ist wohl nicht zu vermeiden, dass jede/r
einmal das Gefühl hat, nicht oder nicht rechtzeitig informiert worden zu sein. Um Frustrationen zu vermeiden, sollte man sich in einem solchen Fall jedoch vielleicht auch fragen, ob es nicht möglich
gewesen wäre, sich die Information selbst zu beschaffen.

Inventar
Inventar = Einrichtungsgegenstände, hier Ausstattung unserer Schule. Da niemandem von uns die Schule gehört, ist sie Gemeineigentum, durch Steuermittel und finanzielle Zuwendungen des Schulträgers und des Freundeskreises der ESPA finanziert und erhalten.
Zur Verbesserung der Ausstattung sind Vorschläge jederzeit erwünscht. In der Erhaltung und Pflege der Einrichtungsgegenstände sollte jede/r den Hausmeister und die Putzkolonne, die unsere Schule saubermacht und aufräumt, aktiv unterstützen. Für die Fachräume mit ihren Sammlungen/ Materialien sind darüber hinaus bestimmte Lehrer/innen zuständig und verantwortlich.

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K

Kaffeebar in der Pausenhalle
In jeder großen Pause wird Kaffee und Tee im „Forum“ verkauft. Der Kaffeeverkauf wird im monatlichen Wechsel von interessierten Klassen organisiert. Jede Klasse erhält dafür pro Woche 15 E Belohnung, die sie für Klassenaktivitäten nutzen kann (z.B. Klassenfete).

Kaffeebar

Kinderhort
An der Sternstraße befindet sich der ESPA-Hort, der sog. „Sternhort“, dessen Träger das Diakonissenmutterhaus ist (› Praktikum).

Kinderpfleger/in
Kinderpfleger und Kinderpflegerinnen (BKI1 und BKI2) – hinter diesem vielleicht etwas altmodisch und hausbacken klingenden Namen verbirgt sich ein mittlerweile 10 Jahre bestehender Bildungsgang
der ESPA: Junge Männer und Frauen, die mit ihrem Haupt- oder Realschulabschluss gerne als pädagogisch-pflegerische Ergänzungskraft in sozialpädagogischen Einrichtungen arbeiten möchten und sich zu diesem Zweck auf einen 2 Jahre währenden Bildungsweg begeben. Die Ausbildung ist dabei weit gefächert und vielfältig – auf dem Programm stehen neben verschiedenen Praktika in Kindergärten die Beschäftigung mit hauswirtschaftlichen und pflegerischen Tätigkeiten ebenso wie die Hinführung an pädagogische Fragestellungen.
Der erfolgreiche Abschluss der BKI ermöglicht den Besuch der FS, der FHE oder der FOS 12B.

Klassenarbeiten
werden in vielen Fächern geschrieben. Hierüber informieren die Fachlehrer/innen. Versäumt ein/e Schüler/in eine Klassenarbeit, gilt dies als ungenügende Leistung. Als hinreichende Entschuldigung
gilt nur eine durch ärztliches Attest bescheinigte Krankheit oder die Beurlaubung durch den Schulleiter. Aus dem Attest muss hervorgehen, dass der/die Schüler/in nicht in der Lage war, die Arbeit zu schreiben. Eine Beurlaubung ist vor dem Arbeitstermin einzuholen.
Für Schüler/innen, die entschuldigt Klassenarbeiten versäumt haben, werden Nachschreibetermine angesetzt. Diese liegen in der Regel am Freitagnachmittag. Der Stoff, aus dem geschrieben wird,
entspricht dem für die versäumte Arbeit geforderten.

Klassenfahrten
Klassenfahrten sind Unterrichtsveranstaltungen besonderer Art, allerdings außerhalb des planmäßigen Unterrichts. Aus diesem Grunde sind alle Teilnehmer/innen an Klassenfahrten durch die gesetzliche Unfallversicherung versichert. Für alle Klassenfahrten sind die in den „Richtlinien für Schulwanderungen und Schulfahrten“ festgelegten Bestimmungen verbindlich (RdErl. des Kultusministers).
Die Teilnahme an Klassenfahrten ist für alle verpflichtend.

Klausurtagungen des Lehrerkollegiums
Regelmäßig verabreden sich die Lehrkräfte zu ganztägigen Konferenzen.
Meist geht es um grundsätzliche Fragen des Schulalltags, um neue Planungen, um Strukturfragen der Schule und um die Fortbildung in fachlichen und pädagogischen Fragen. Für diese Veranstaltungen kann der Unterricht ausfallen und als Studientag mit Selbstlernaufgaben für Schüler/innen ausgewiesen werden.

Klingel
An der ESPA gibt es keine Pausenklingel! Bisher hat sich darüber niemand beklagt. Statt Klingelton sind in einigen Klassen Uhren aufgehängt, die das Ende der Stunde anzeigen.

Kollegiumsausflug
Einmal jährlich findet der Ausflug des Lehrerkollegiums der ESPA statt.

Kolloquium
Das Kolloquium ist ein Prüfungsgespräch, das in allen Bildungsgängen verabredet werden kann. Ein vorher verabredetes Thema wird unter 2-3 Studierenden möglichst lebendig diskutiert. Ein Kolloquium
kann als Leistungsnachweis während der Ausbildung gelten. Das Berufspraktische Jahr endet mit der fachpraktischen Prüfung in Form eines Kolloquiums.


Konferenzen

In der Schule dienen die Konferenzen der gemeinsamen Beratung und Beschlussfassung der Lehrer/innen. Je nach der Zusammensetzung der Lehrergruppe unterscheidet man verschiedene Arten
von Konferenzen. Die Versammlung aller Lehrkräfte einer Schule wird Lehrerkonferenz genannt. Daneben gibt es für Teilgruppen die Bildungsgangkonferenzen, die Klassenkonferenzen und die Fachkonferenzen. In den Konferenzen können zwei Vertreter/innen der Schülerschaft ohne Stimmrecht mitarbeiten (außer Lehrerkonferenz).
Das Schulmitwirkungsgesetz (SchMG) hat als oberstes Gremium die Schulkonferenz geschaffen. Ihr gehören 6 Lehrervertreter und 2 Vertreter/innen der Eltern und 4 Vertreter/innen der Schüler/innen
an. Über die Sitzung jeder Konferenz ist ein Protokoll anzufertigen.
Alle Teilnehmer/innen unterliegen der Schweigepflicht.

Konflikte
Konflikte und Konfliktlösungen gehören zur menschlichen Kommunikation und sind deshalb zunächst nichts Negatives, gerade auch in einer Schule. Negative Folgen können nur eintreten, wenn die Konflikte nicht angesprochen werden und nicht zu einer Konfliktlösung gebracht werden. Bei Konflikten sollten zunächst die Betroffenen miteinander reden. Danach stehen auch die Klassenleitungen sowie der SV-Lehrer und die Schulleitung für Lösungsbemühungen zur Verfügung.

Konflikte

Kopiermöglichkeiten
Kopiermöglichkeiten gegen Barzahlung gibt es in der Bibliothek der ESPA oder im Copy Center Coerdestraße (150 m).

Krankenpflegeschule (EAM)
Wir teilen uns mit ihr die Räumlichkeiten.

Kuratorium
Das Kuratorium berät den Schulträger in allen wichtigen Fragen. Die Mitglieder werden von der Gesellschafterversammlung gewählt. Vorsitzender des Kuratoriums ist Prof. Günter Böhm.

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L

Lehrerzimmer
Das Lehrerzimmer liegt im Erdgeschoss des Altbaus gegenüber dem Sekretariat. Da die Schülerinnen und Schüler die Lehrer/innen in den Pausen sprechen wollen, geht es zu wie in einem Taubenschlag.
„Die Bereitschaft, ständig zur Verfügung zu stehen, kann auf der LehrerInnenseite zu Überforderung und zu Abgrenzungstendenzen führen. Vielleicht wird deswegen darauf geachtet, dass die Tür zum
Lehrerzimmer immer verschlossen ist, was SchülerInnen und uns BesucherInnen nötigte, um Einlass zu bitten und vor der Tür zu warten, bis geöffnet wurde. Gleichzeitig, so wurde in Gesprächen sehr selbstkritisch uns gegenüber reflektiert, zeigt diese bittende Wartesituation vor der Tür, dass man wichtig für die SchülerInnen ist, dass man gebraucht wird. Und häufig, so wurde auch in diesen Gesprächen eingestanden, seien Anfragen der SchülerInnen nicht so wichtig, dass sie nicht auch zu Beginn der Unterrichtsstunde geklärt werden könnten.“ (Aus: Elsbeth Krieg: Beziehungsschule.
Schulportrait der ESPA. Münster 1998, Selbstverlag des Comenius Instituts)

Lehrküche
Sie liegt im 1. Geschoss des Neubaus. Zu ihr gehört der Essraum.

Leistung
„… hängt von uns selbst ab und von dem, was wir von dieser Ausbildung erwarten …“ (Schülermeinung)
„… Leistungsfähigkeit im Beruf gilt als eines der wichtigsten gesellschaftlichen Prinzipien. Leistung darf aber kein Götze werden, dem alle menschlichen Bezüge geopfert werden.“ (Lehrermeinung)

Lernbegleitung („Lebe“)
Ein verbindliches Angbot im Unterricht der Berufsschulen BKI/ BSH, das dazu dient, den Bildungsweg der einzelnen Schüler/innen in Reflexion zu begleiten. „Lebe“ wird häufig missverstanden als „Lebensberatung“.

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M

Medienraum
Ort: 1. Etage Neubau. Speziell eingerichteter Raum für den Einsatz von Ton- und Bildträgern. Weil er der größte Klassenraum ist, muss der Raum aus Platzmangel manchmal als Unterrichtsraum dienen.
Wer ihn benutzen möchte, trägt sich in einen Wochenplan ein, der im Lehrerzimmer hängt.

Meinungsäußerung, Meinungsbildung in unserer Schule
Da Schüler/innen ein Recht auf freie Meinungsäußerung in der Schule und in der Gesellschaft genießen, haben sie die Möglichkeit, bei einer Einschränkung dieser Freiheit Beschwerde einzulegen (z.B. bei dem Verbindungslehrer oder Schulleiter). Gravierende Fälle solcher Einschränkungen sind allerdings zumindest an der ESPA selten.
Zur Meinungsbildung ist zu sagen, dass eigentlich die ganze Schule, also z.B. Unterricht, Foren oder ähnliches, zur Meinungsbildung beitragen und den Wissenshorizont jedes einzelnen erweitern sollen.
Inwieweit man von dieser Möglichkeit Gebrauch macht, ist aber jedem und jeder selber überlassen.

Mitbestimmung, Mitwirkung, Miteinander
Die Mitbestimmung/Mitwirkung ist durch das Schulmitwirkungsgesetz (SchMG) vom 13.12.1977 in NRW geregelt. Danach erfolgt die Mitwirkung in der Schule „in der Schulkonferenz, der Lehrerkonferenz,
der Fachkonferenz, dem Lehrerrat, dem Schülerrat und der Schülerversammlung sowie in der Klasse“. Die Mitbestimmung/ Mitwirkung von Schülern, Lehrern und Eltern an den schulischen Belangen und Entscheidungen ist weitgehend vom Engagement der Beteiligten abhängig und erfordert „Kenntnis und die Beachtung der rechtlichen, organisatorischen und unterrichtlichen Vorschriften“. (>auch Konferenzen)

Mittagessen
Cafeteria.

Mobbing
ist eine zunehmend verbreitete unfaire Methode, jemandem seine Abneigung zu zeigen. Leider passiert Mobbing in vielen Gruppen,gerade auch in Schulklassen. Da Mobbing und positives Sozialverhalten
sich gegenseitig ausschließen, sollte Mobbing in der ESPA nicht vorkommen. Werden dennoch Mobbing-Fälle bekannt, sollte dies sofort in der Klasse mit den Lehrer/innen bearbeitet werden.

Motivation (Schülermeinung)
… ist nicht immer da, doch wir geben unser Bestes …

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N

Nachmittagsunterricht
Der Nachmittagsunterricht beginnt in der Regel um 13.30 Uhr und kann in Ausnahmefällen bis 17.00 Uhr dauern.

Nachprüfung
Bei Nichtversetzung kann unter bestimmten Bedingungen eine Nachprüfung abgelegt werden. Hierfür gilt die Regelung der ASchO (§ 29, 1), d.h. zur Erfüllung der Versetzungsbedingungen muss eine
Verbesserung um nicht mehr als eine Notenstufe in einem Fach, in dem der Schüler die Note ,mangelhaft‘ erhalten hat, genügen.

Nicht-Raucherzone
Das Rauchen ist im Schulgebäude nicht gestattet. Dieses Verbot schließt auch Eingangsbereiche, Bürgersteige und Zufahrten ein. Alleinige Raucherzone ist der Pausenhof. Somit ist das ESPA-Schulgebäude eine Nicht-Raucherzone.

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O

Öffnungszeiten
Das Schulgebäude ist ab 7.00 Uhr geöffnet. In der Regel werden alle Haupteingänge zu diesem Zeitpunkt durch den Hausmeister geöffnet. Am Nachmittag werden die Eingänge des Neubaus um 16.30
Uhr verschlossen. Die Eingangstür zum Altbau wird ab 17.00 Uhr abgeschlossen. Die Schule soll dann nur noch von Personen betreten werden, die über einen Haustürschlüssel verfügen.

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P/Q

Parkplätze
PKW-Parkplätze haben Seltenheitswert. Als schnellere und gesündere Alternative zur Parkplatzsuche empfiehlt es sich, zu Fuß zu kommen, ein Fahrrad oder den Bus zu benutzen. Wichtig: Die Fahrräder dürfen nicht auf dem Bürgersteig an der Schule abgestellt werden und auch nicht im Eingangsbereich. Die (>) Fahrradständer befinden sich auf dem Gelände hinter der Schule.

Phantasie (Schülermeinung)
… kreative, phantasiereiche Arbeit wird gern gesehen …


Praktikum
Praktika werden in der ESPA in fast allen Bildungsgängen durchgeführt. In der Regel werden die Praxisstellen in Absprache zwischen Lehrer/in und Schüler/in festgelegt. Eine eigenmächtige Suche nach Praktikumsstellen ist nicht erwünscht.

Projektwochen
finden in fast allen Klassen statt. Sie werden in der Regel von den Fachlehrer/innen und den jeweiligen Klassen organisiert.

Prüfungen
Abschlüsse.

Pünktlichkeit bei Lehrern und Schüler
Der Wunsch nach Pünktlichkeit ist an der ESPA ein stetiges Bemühen.
Pünktlichkeit, z.B. zum Unterrichtsbeginn, kann beeinträchtigt werden durch unzuverlässige Verkehrsmittel und überzogene Pausengespräche.

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R

Rauchen
Das Rauchen im Schulgebäude ist nicht gestattet. (› Nicht-Raucherzone)

Ein Appell an die Raucher/innen: Habt Verständnis dafür, dass ausgeatmeter Zigarettenqualm auf Nichtraucher/innen weder entspannend noch anregend wirkt, sondern belästigt und ebenso die Gesundheit gefährdet wie das Rauchen selbst.

Nichtraucher

Räume
Die Raumverteilung richtet sich nach der Anzahl der Lerngruppen, der Zahl der vorhandenen Fach- und Normalklassenräumen und den fachspezifischen Anforderungen an bestimmte Fachräume.
Der Plan zur Raumverteilung geht von folgenden Vorgaben aus:

1. Fachunterricht hat, falls fachspezifisch eingerichtete Räume vorhanden sind, in den Fachräumen stattzufinden (z.B. Naturwissenschaften, Werken, Musik, Medienkunde, Kunst, Informatik, Sport, Spiel).
2. Sind die Schüler in Klassen zusammengefasst und nicht in wechselnden Lerngruppen, sollen diese Klassen einen Stammraum haben, in dem der Unterricht stattfindet, der keiner besonderen
technischen oder räumlichen Voraussetzungen bedarf. In Absprache mit der Schulleitung kann ein Klassenraum individuell gestaltet werden.

 

Rechte der Schüler
Die Rechte der Schüler umfassen das
• Recht auf freie Meinungsäußerung;
• Recht auf Teilnahme an Sitzungen der Schulkonferenz;
• Recht auf Wahl einer Schülervertretung SV (aktiv und passiv);
• Recht auf Herausgabe einer Schülerzeitung;
• Recht auf Information über den aktuellen Leistungsstand;
• Recht auf Unterricht;
• Recht auf Beteiligung an der Auswahl der Unterrichtsinhalte;
• Recht auf Klassensprecherwahl (aktiv und passiv);
• Beschwerderecht, Aufsichtsbeschwerderecht bei Rechtsbeeinträchtigung.

Reinigung (Sauberkeit/Müll)
Das Schulgebäude der ESPA sowie die einzelnen Klassen- und Fachräume werden von einem Reinigungsdienst geputzt, der eine sogenannten Intervallreinigung vornimmt: Alle 2 Tage werden die
Räumlichkeiten gesäubert. Dieses verlangt von allen, sich zunächst einmal selber „um den eigenen Dreck“ zu kümmern und die Räume sauber zu halten. Hier sollte jede Klasse selbst verantwortlich sein.
Sie erleichtert den Putzkräften die Arbeit deutlich, wenn nach dem Unterricht die Stühle hochgestellt werden und der Müll in die Mülleimer kommt. Zur Zeit arbeiten wir noch an einem funktionierenden
System der Mülltrennung, doch sowieso gilt: Am besten ist es, wenn erst gar kein Müll anfällt und Recyclingprodukte verwendet werden.

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S

Sanitätskasten
Die Sanitätskästen befinden sich im Sekretariat. Sie enthalten das zur Ersten Hilfe erforderliche Verbandszeug und wenige allgemein gebräuchliche Medikamente gegen Kopf- und Halsschmerzen und
Übelkeit. Die Schüler/innen sind nicht befugt, sich selbst aus den Sanitätskästen zu versorgen.

Schriftenreihe
Die Schriftenreihe der ESPA ist eine Publikation der ESPA. Hier stellen wir einer breiten Öffentlichkeit in Münster und darüber hinaus interessante und lesenswerte Ergebnisse aus unserem Schulalltag vor. Auf etwa 60-80 Seiten informiert die ESPA über fachwissenschaftliche Diskussionen, präsentiert gelungene Projektergebnisse von Klassen oder Facharbeiten von Schülern und Schülerinnen. Im ersten Band der Schriftenreihe wird die Entwicklung der Psychiatrie im Münsterland von 1975 bis 2000 von einer Klasse der Fachschulefür Heilerziehungspflege nachgezeichnet und dokumentiert. Die Veröffentlichungen der Schriftenreihe werden vom (>) Freundeskreis der ESPA unterstützt und können im (>) Sekretariat der ESPA erworben werden.

Schule im Stadtteil
Die ESPA versteht sich als Schule im Stadtteil. Wir sind im Kreuzviertel zu Hause, hier lernen, lehren und arbeiten wir bewusst in guter Nachbarschaft zu vielen Institutionen und zu den Bewohner/ innen des Viertels. Die ESPA ist auf dem alljährlich stattfindenden Kreuzviertelfest präsent, wir pflegen enge Verbindungen zur Begegnungsstätte „Altes Backhaus“ und verstehen uns als gute Nachbarn der umliegenden Häuser und Geschäfte.

Schülerberatung
Beratung.

Schülerfahrkarten
Wer mehr als 5 km von der Schule entfernt wohnt, erhält auf Antrag eine Schülerjahresfahrkarte für den Schulweg (gilt nicht für die FHP und FOS). Die Karte ist nur während der Schulzeit gültig. Neuerdings müssen sich die Schüler/innen an den Kosten beteiligen. Fahrtkosten, die während des Praktikums zur Praxisstelle entstehen, werden zusätzlich auf Antrag nachträglich erstattet. Antragsformulare mit Erläuterungen dazu verteilen die Klassenleitungen. Ansprechpartner im Sekretariat: Herr Barenhoff.

Schüler-Lehrer-Verhältnis (Schüler/innenmeinung)
… sollte ein freundliches, faires, sich gegenseitig respektierendes Verhältnis sein …

Schülervertretung – SV
Die SV vertritt im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsauftrages der ESPA die Rechte der Schüler/innen, fördert und nimmt deren Interessen wahr und wirkt dadurch bei der Gestaltung des schulischen Lebens mit. Als Teil der Schule unterstützt die SV den Auftrag der Schule, die Schüler/innen zu selbstständigem, kritischem Urteil, zu eigenverantwortlichem Handeln und zur Wahrnehmung von Rechten und Pflichten im politischen und gesellschaftlichen Leben zu befähigen. Die Verwirklichung dieses Auftrages erfordert bei Anerkennung unterschiedlicher Interessen partnerschaftliches Zusammenwirken sowie die Bereitschaft, durch offene und faire Diskussionen und sachliche Argumentation in Konfliktfällen nach gemeinsamen
Lösungsmöglichkeiten zu suchen. – Alle Schüler/innen können in der SV mitarbeiten. Aufgaben, Organe, Geschäftsordnung, Wahlen sind in der SV-Satzung der Schule beschrieben. Die Arbeit der SV wird begleitet von einem Verbindungslehrer/Vertrauenslehrer (z.Zt. Norbert Göttker-Plate).

Schulfeiern (Feten/Parties)
Wir feiern gerne in der Schule. Die regelmäßige SV-Party findet immer am Mittwoch vor den Herbstferien und den Osterferien statt.

Schulfest am Schuljahresende
Es ist eine Tradition, dass die Unterstufen den Schüler/innen der Oberstufe ein Schulfest am Schuljahresende organisieren. Es werden kulturelle und kulinarische Köstlichkeiten präsentiert. Im
Rahmen des Schulfestes werden dann auch die Abschlusszeugnisse überreicht.
Die Verabschiedung der Berufspraktikanten findet erst nach den Sommerferien statt.

Schulleitung
Die Leitung der ESPA im Sinne des Schulverwaltungsgesetzes § 20 obliegt dem Schulleiter. Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere:
• Außenvertretung (z.B. gegenüber Eltern, Schulträger, Öffentlichkeit, Gericht, Presse, Polizei) einschließlich Verkehr mit der Schulaufsichtsbehörde;
• Ausführung von Anordnungen des Schulträgers und der Schulaufsicht;
• Ausübung des Weisungsrechtes gegenüber den Lehrern und dem nichtpädagogischen Personal;
• Vorsitz in den Konferenzen laut Schulmitwirkungsgesetz, Überprüfung der Beschlüsse der Konferenzen auf Übereinstimmung mit den Grundsätzen des Schulprogramms und gegebenenfalls Beanstandung; im übrigen Durchführung der Beschlüsse der Konferenzen;
• Entscheidung in Angelegenheiten der Schulkonferenz, die keinen Aufschub dulden;
• Geschäfte der laufenden Verwaltung (z.B. Materialbeschaffung, Zeugnisausfertigung) einschließlich Haushalts- und Rechnungsführung (Anforderung der Etatmittel, Beachtung der Haushaltsbestimmungen)
und Lehrmittelbeschaffungsangelegenheiten;
• Hausverwaltung und Ausübung des Hausrechts;
• Führung des Dienstsiegels;
• Beurlaubung von Lehrern und Schülern;
• Genehmigung von Wanderfahrten.
Schulleiter: Herr Oberstudiendirektor Lutz G. Böhm
Stellvertr. Schulleiterin: Frau StD’in Gabriele Domke-Dotzauer
Dem Schulleitungsteam, das sich wöchentlich trifft, gehört weiterhin an: Herr StD Wolfgang Barenhoff.

Schulprogramm
Alle Schulen in Nordrhein-Westfalen haben ein Schulprogramm entwickelt – so auch die ESPA. Am 7. Dezember 2001 haben wir in der Schulkonferenz unser Programm und Leitbild verabschiedet.
Das Schulprogramm ist in der (›) Begrüßungsmappe abgeheftet und sollte häufig mal gelesen werden

Schwänzen
Das Wort „Schwänzen“ stammt aus dem Rotwelschen (der Gaunersprache); es bedeutet dort „herumtreiben und dabei von Betrug und Diebstahl leben“, dient also bereits im Ursprung als beschönigende Bezeichnung für kriminelles Tun. Dazu dient es auch heute noch: Das mit Schwänzen bezeichnete unbegründete Versäumen des Unterrichts ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Verstoß gegen die Allgemeine Schulordnung und gegen die Erwartung auf gemeinsames, verlässliches Arbeiten in der Schule.

Seelsorge
An der ESPA gibt es ein Angebot der Seelsorge durch die Schulpfarrerin, Frau Jutta Neumann.
Es richtet sich an alle Schüler/innen und Lehrer/innen, unabhängig von ihrer Konfessions- oder Religionszugehörigkeit. Zur Schulseelsorge gehört an erster Stelle ein Gesprächs- und Hilfeangebot für
alle und auch ein Angebot der Begleitung in Glaubensfragen.
Außerdem gibt es an der ESPA ein Angebot an Gottesdiensten (› Gottesdienste) und die Möglichkeit der Mitarbeit in Arbeitsgruppen, die aktuelle Themen aus Kirche und Gesellschaft zum Gegenstand haben.

Sekretariate/Sekretärinnen
Sekretärinnen gehören wohl in jeder Schule (bei aller gebotenen Achtung vor Schulleitern!) zu den wichtigsten Personen. Ihre Sekretariate bilden gewissermaßen die „Schaltstellen des Systems“. Hier
finden sich Schüler, Lehrer, Schulleiter, Hausmeister ein, um ihre jeweiligen Anliegen loszuwerden. Da müssen: Schulbescheinigungen ausgefüllt, Abrechnungen getätigt, Fahrtkostenanträge gestellt, Formulare unterschrieben, Prüfungsthemen eingereicht, Briefe geschrieben, Sorgen geklagt, Erziehungsprobleme diskutiert, Kaffee gekocht, Gäste empfangen, Termine geplant, Schulberatungsgespräche geführt und (neben vielen weiteren Aufgaben) auch Atmosphäre gestiftet werden. Denn die Sekretärinnen prägen wesentlich das Arbeitsklima einer Schule.
Häufig ähnelt ein Sekretariat dem sprichwörtlichen „Taubenschlag“.
In der Hektik des Publikumsverkehrs ihre Arbeit angemessen zu erledigen, ist für die Sekretärinnen recht schwierig. So gelten für die Sekretariate Einschränkungen der Öffnungszeiten, die an der Sekretariatstür angeschlagen sind.
Frau Teuber-Kröger und Frau Kamps sind die Sekretärinnen der ESPA.

Sonderbeurlaubung
ist bei Vorliegen besonderer Gründe möglich. Eine Beurlaubung erfolgt durch der Klassenlehrer/die Klassenlehrerin, eine längere durch den Schulleiter. Sie sollte rechtzeitig und möglichst schriftlich
beantragt werden. Sonderbeurlaubungen im Zusammenhang mit Ferien sind unzulässig (ASchO § 10).

Sozialhelfer/in (BSH)
Sozialhelfer/innen sind in der Alten-, Familien- und Behindertenhilfe tätig. Die Ausbildung dauert zwei Jahre. Der erfolgreiche Abschluss der Berufsfachschule BSH ermöglicht den Besuch der FS, der FHE oder der FOS 12B.

Sozialraumorientierung
„Sozialraumorientierung ist ein neues Schlagwort, das zunächst im Kontext der Sozialen Arbeit und der Erziehungshilfen an Bedeutung gewonnen hat. Die Orientierung am Sozialraum ist als Arbeitsprinzip
für sozialpädagogische Dienstleistungen im KJHG formuliert; damit ist – recht pauschalierend zusammengefasst – gemeint, dass die unterschiedlichen Hilfen für schwierige Lebensverhältnisse
im Lebensraum, also in den sozialen und regionalen Gegebenheiten, in denen Menschen leben, angesiedelt sind.“ (aus: Hans und Renate Thiersch, Sozialraumorientierung und Stadtteilbezug.
Alte und neue Herausforderungen für Kindertageseinrichtungen, in: TPS 5/ 2000, 4–9.) Eine Sozialraumanalyse gehört zu den verpflichtenden Aufgaben in der FS und FHE.
Konkret heißt das, einen Stadtteil, in dem eine Einrichtung liegt, unter „die Lupe zu nehmen“. Ausgestattet mit Stadtplänen, Fotoapparaten, Fragebögen und der gehörigen Portion Neugier können
sich Schüler/innen in verschiedene Stadtteile Münsters (u.a. Kinderhaus, Gievenbeck, Ostviertel, Berg Fidel) begeben, um dort die Lebenswirklichkeit „ihrer“ Kinder kennenzulernen. Wie leben die Kinder, wo spielen sie, welche Möglichkeiten der Beschäftigung gibt es in diesem Stadtteil.

Stundenplan
Herr Barenhoff „strickt“ seit Jahren den Stundenplan für die ESPA.
Samstags findet kein Unterricht statt, dafür aber nachmittags an einigen Tagen. Wenn die Klassen für einige Wochen im Praktikum sind, ändert sich der Stundenplan häufig für die anderen Klassen, damit die Kollegen und Kolleginnen unterrichtsfreie Tage erhalten, um die Praktikant/innen betreuen zu können.

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T

Teilnahme am Unterricht
sowie an anderen für verbindlich erklärten Schulveranstaltungen ist in erster Linie ein Recht des Schülers, das sich aus dem Grundrecht auf Bildung und Erziehung ergibt. Dieser Gesichtspunkt wird
allgemein zu wenig beachtet. Teilnahme am Unterricht ist aber auch eine Pflicht des Schülers, die sich unter anderem daraus ergibt, dass die Gesellschaft ihm diese Bildung und Erziehung ermöglicht.
Die Teilnahmepflicht ist gesetzlich geregelt (Schulpflichtgesetz und ASchO).
Unter Teilnahme am Unterricht ist nicht nur körperliche Anwesenheit, sondern auch regelmäßige Mitarbeit und Vorbereitung zu verstehen.

Träume
Träume bringen Schüler/innen und Lehrer/innen mit, bevor sie in dieser Schule lernen und lehren. Es sind Träume von einer besseren (angstfreieren, demokratischeren) Schule.
Nach einigen Wochen quälen Albträume dieselben Menschen. Weil der Alltag so anders aussieht … Aber der Traum von der besseren Schule ist darum nicht ausgeträumt: Er wird zum Tagtraum, und träumend sitzen sie da: die Schüler, die Lehrer, stehen herum, diskutieren, argumentieren, reflektieren – ihre Träume! Mögen ihnen die Träume nicht ausgehen!

Theater
Theaterspielen – Probenbesuche – Theateraufführungen – Musiktheater – Maskenbildnerbesuch – gemeinsame Theaterbesuche und auch Theatervorführungen in der Schule sind feste Bestandteile der
musischen Ausbildung an der ESPA. Theaterjugendringabonnements gibt es bei Ulla Schiefel. 2 Theaterpädagoginnen lehren an der ESPA: Lilo Rademacher, Hanne Sander.

Tutorium
Tutorien ermöglichen den Schüler/innen, ohne Leistungs- und Notendruck frei alle anliegenden Themen und Probleme zu besprechen. Tutorien finden im vierzehntägigen Rhythmus im halben Klassenverband statt und werden von einer Lehrkraft begleitet.
Diese kleineren Gruppen bieten allen Beteiligten die Chance, sich einzubringen. Die Zurückhaltenden haben es leichter, sich an Diskussionen und Auseinandersetzungen zu beteiligen. In „angstfreier,
offener und reflektionsbereiter Atmosphäre“ kommen hier Konflikte und Fragen zur Sprache. […] Das Tutoriumskonzept wurde in verschiedenen Konferenzen (vor allem in den Erziehungswissenschaft-
und Didaktik/Methodik-Konferenzen) erarbeitet und wird fortlaufend „überprüft“. Das Tutorium ist der Ort, an dem die SchülerInnen in die Ausbildungsstruktur und den Umgang mit dem Ausbildungsbegleitheft eingeführt sowie die Reflexionsgespräche vorbereitet werden, die diese Ausbildungsphase abschließen.
Das Tutorium bietet außerdem die Gelegenheit, im überschaubaren, geschützten Rahmen Spiele, Übungen, Methoden auszuprobieren, die den Unterricht in Erziehungswissenschaft und Didaktik/
Methodik begleiten oder aus ihm erwachsen, wie zum Beispiel Übungen zur Kommunikation, zur Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie zum einfühlenden Verstehen. (Aus: Elsbeth Krieg: Beziehungsschule. Schulportrait der ESPA. Münster 1998, Selbstverlag des Comenius-Instituts) (> Lernbegleitung)

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U

Unfälle
„Die Schule hat mit allen geeigneten Mitteln für die Verhütung von Unfällen und für eine wirksame Erste Hilfe zu sorgen.“ Mit diesem Satz beginnt der § 46 der ASchO, in dem genau ausgeführt wird, was im Falle eines Unfalls in der Schule zu geschehen hat. In unserer Schule hat sich folgendes Verfahren gut eingespielt: Der unterrichtende oder aufsichtsführende Lehrer nimmt die Meldung des Unfalls entgegen und leistet im Notfall Erste Hilfe. In jedem ernsteren Fall benachrichtigt er umgehend das Sekretariat, von wo aus ärztliche Hilfe angefordert oder der Transport ins Krankenhaus veranlasst wird. Die Erziehungsberechtigten werden in jedem Fall benachrichtigt. Es ist dringend angeraten, vom Unfallhergang ein Protokoll anzufertigen und von Zeugen bestätigen zu lassen.
Die Schulleitung ist sobald wie möglich von dem Vorfall in Kenntnis zu setzen. Ansprechpartner ist das Sekretariat der Schule.

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V

Varieté
(franz.: Vielfalt) findet seit Jahren am letzten Mittwoch im November statt. Talente der ESPA zeigen ihr persönliches Programm. Wir suchen jedes Jahr neue Talente, die auftreten wollen. Ansprechpartnerin:
Ulla Schiefel.

Verantwortung
Verantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen, sich mit Problemen auseinanderzusetzen und angemessene Lösungen zu finden, sind soziale Kompetenzen, die in einer Schule immer wieder geübt werden müssen. Ein wichtiger Ort, wo dies für die Ausbildenden an der ESPA möglich ist, sind die Tutorien (› Tutorium). (Aus: Elsbeth Krieg: Beziehungs-schule. Schulportrait der ESPA. Münster 1998, Selbstverlag des Comenius-Instituts)

Verfügungsstunde
Die Verfügungsstunde ist eine Stunde, in der die Schüler/innen einer Klasse/Lerngruppe ihre Angelegenheiten in eigener Regie besprechen und regeln können. Die Klassen-/Lerngruppenvertreter
sollen in dieser Stunde über die Konferenzen berichten, in denen sie die Klasse/Lerngruppe vertreten; sie sollen von ihren Mitschülern Anregungen/Anfragen/Aufträge für ihre Mitarbeit in den Konferenzen und Gremien erhalten. So ist die Verfügungsstunde die Basis der Schülermitwirkung an unserer Schule.

Verweigerung/nicht erbrachte Leistung
= die Note „ungenügend“. Auch eine Klassenarbeit, die ein Schüler ohne triftigen Grund versäumt und für die er infolgedessen keine Nachschreibemöglichkeit erhält, gilt als nicht erbrachte Leistung.
Auch ein nicht angetretene Prüfung gilt als „nicht erbrachte Leistung“.

Vollversammlung an der ESPA
Die Vollversammlung besteht aus der gesamten Schülerschaft und der gesamten Lehrerschaft.
Die Schülervollversammlung ist eine SV-Versammlung innerhalb der Schulzeit. Die Teilnahme ist deshalb Pflicht. Der Schülersprecher beruft eine Schülerversammlung in Absprache mit dem Schulleiter ein und leitet sie. Auf Antrag von 20 % der Gesamtzahl der Schüler oder auf Beschluss der SV ist er dazu verpflichtet.
Auf Einladung des Schülerrates haben Lehrer das Recht, an der Schülervollversammlung teilzunehmen. Sie haben Rede-, aber kein Stimmrecht.

Vorlesenachmittag
Frau Baus und Frau Schoedon führen in der Kinderbuchabteilung der Stadtbücherei Münster regelmäßig zusammen mit einigen Schülern und Schülerinnen Vorlesenachmittage für Kinder durch.
Die Veranstaltungen stehen unter verschiedenen Themen und werden von Eltern und Kindern sehr gut besucht. Die Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek ist mittlerweile über 18 Jahre alt.

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W

Wahlen
Am Anfang eines jeden Schuljahres wählen Schüler/innen und Lehrer/innen ihre Vertreter/innen in die verschiedenen Gremien der ESPA. Wahlen sind die Voraussetzung von Einflussnahme und Mitbestimmung.

Wertsachen
Wertvollere Gegenstände wie Geld und Ausweise tragen Sie am besten bei sich; für ihren Verlust kann die Schule keinen Schadensersatz übernehmen.

 

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X/Y/Z

Zensuren

1.
Den Zensuren liegen bei der Bewertung von Schülerleistungen sechs Notenstufen zugrunde (sehr gut bis ungenügend).
2.
Bei der Zensurengebung darf nur die tatsächliche Schülerleistung, d.h. das Ergebnis des Bemühens eines Schülers/einer Schülerin bewertet werden, nicht die individuelle Dauer und das Maß der Bemühung oder gar die Person des Schülers oder der Schülerin. Damit hängt oft zusammen, dass die Benotung bzw. eine Zensur manchmal als ungerecht empfunden wird.
3.
Die Zensurengebung, d.h. die Feststellung einer Note ist das Recht und die Pflicht des Lehrers, der dafür die alleinige Verantwortung übernehmen muss. Dieses schließt aber die Möglichkeit ein, mit der Klasse/Lerngruppe über die Kriterien der Bewertung von Leistungen zu sprechen, die Noten zu begründen und Einwände zu diskutieren.
4.
Die Schüler/innen haben jederzeit das Recht, ihren aktuellen Leistungsstand von dem Fachlehrer/der Fachlehrerin zu erfragen.

 

Zeugnis
Das Zeugnis ist ein offizielles Formular, das dem Schüler/der Schülerin in regelmäßigen Abständen die Ergebnisse seiner/ihrer schulischen Bemühungen bescheinigt. Je nach Ausfall der Eintragungen und nach Veranlagung oder Programmierung des Empfängers wird es als ,Jammerlappen‘ oder als ,Lust-Papier‘ rezipiert.
Das Zeugnis vermittelt einerseits Selbstbestätigung, die sich bis zu triumphartigen Hochgefühlen teigern kann, andererseits kann es auch zu dringend notwendigem Sinneswandel und tätiger Besserung anleiten

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Stand: Juli 2005
7., durchgesehene und erweiterte Auflage


Impressum:
Verantwortlich für den Inhalt: Ulla Schiefel, Dorothee Busch-Bühren,
Lutz G. Böhm, Norbert Göttker-Plate
Redaktion: Norbert Göttker-Plate

 

ESPA von A bis Z gibt es auch im PDF-Format zum Ausdrucken. (Dazu benötigen Sie den kostenlosen Acrobat Reader.)

 

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